Von Blut, Schweiß und Freudentränen – Ein durchschlagendes Erlebnis

Ich spreche an dieser Stelle zunächst mal eine Triggerwarnung aus und werde das Bild unten daher auch nur als kleine Vorschau anzeigen lassen. Draufklicken, dann wird es größer. Es wird blutig in diesem Beitrag!

Viele meiner Gäste schätzen an mir gerade, dass ich nicht so “brutal” , wie sie es oft nennen, bin. Woraufhin ich immer wieder nur sagen kann, dass Brutalität nichts damit zu tun hat, wie hoch das Schmerzlevel ist. Brutalität bedeutet für mich, dass das Geschehen in Richtung Uneinvernehmlichkeit kippt und geht mit einem Verlust an Selbstkontrolle einher. Außerdem hat Brutalität für mich immer etwas mit Grobheit zu tun. Und “die Frau für’s Grobe” bin ich ja mal gar nicht. Ich mag die kleinen, feinen Gemeinheiten und ich empfinde keinen Verlust, wenn mir jemand sagt, dass er keine Schmerzen mag. Es gibt so viele andere Dinge, mit denen ich mich vergnügen kann! Aber wir alle haben unsere kleinen Abgründe und gerade wenn man eher selten hinab steigt, ist es eine heftige, berauschende Reise. Die Seele schlägt Wellen und wenn alles perfekt läuft, reitet man gemeinsam auf diesen Wellen, um am Ende schnaufend und entkräftet an Land gespült zu werden. Verausgabt, aber von einem inneren Leuchten erfüllt.

…und nunja, nicht zu leugnener Weise leuchtet dieses Hinterteil wohl noch ein bisschen mehr als meine Augen *lach* Zu sehen, wie Tränen in seine Augen treten und dennoch ein schelmisches: “Mehr?” zu hören – wie könnte ich mich da zweimal bitten lassen? ;) Nein, mit Brutalität oder auch nur mit Sadismus hat das hier nichts zu tun, denn besonders gequält wirkte der stolze Besitzer dieses fein verzierten Pos nicht *schmunzel* und wenngleich ich es genieße, mich nicht zurückhalten zu müssen, bin ich dabei doch nicht unkontrolliert. Das würde am Ende nur uns beide gefährden; und auch zarter besaitete Kandidaten, die mit weniger (oder gar keinen) Blessuren nach Hause gehen möchten, sind bei mir in sicheren Händen :)

Ich freue mich, dieses Bild veröffentlichen zu dürfen und euch, liebe Leser, so noch mal eine ganz andere Seite von mir zu zeigen, die man nicht sooo wahnsinnig oft sieht. Und ein ganz spezieller junger Mann äußerte, dass er wohl vor Stolz platzen würde, wenn sein Bild hier auftauchen würde. Hoffen wir mal, dass das nicht passiert ist – das macht immer so hässliche Flecken ;)

 

 

 

Sensual Rubber Feelings

…oder kurz Gummikuscheln ;)
So manches Mal saß ich schon in einem Vorgespräch und mein Gegenüber tat sich ein wenig schwer, zu formulieren, was er sich wünscht. Wenn ich es dann mit den Worten “Du bist halt ein reiner Fetischist” auf den Punkt bringe, hat offensichtlich so manch einer das Gefühl, sich dafür entschuldigen zu müssen. Aber das ist Unsinn! Auch ich bin ein fetischistischer Genussmensch. Natürlich verfalle ich deshalb nicht in Devotion *g* aber eine fetischbetonte Session muss für mich nicht “überdominant” sein und weh tun muss sie schon gleich dreimal nicht. Speziell Latex, Nylons(trumpfhosen) und Füße, sowie Poverehrung sind für mich solche Themen. Aber hier will ich mich für den Moment auf’s Latex beschränken.
Generell finde ich, dass das Worte wie “muss” oder “üblich” nicht zu viel Raum einnehmen sollten. Man kommt schließlich nicht zusammen, um einem Klischee nachzujagen, sondern um Momente zu erleben, die so intenisv sind, dass man noch lange davon zehren kann.
In vielen Bildern und Filmen begegnen einem sehr harte Formen des Latexfetischismus: Gasmasken, Verschlauchungen, bizarr und dirty. Ohne Frage ist das eine Spielart. Ohne Frage hat sie auch ihren Reiz und Heavy Rubber bin ich auch selbst nicht abgeneigt. Doch mein Spiel ist anders.

Für viele Frauen ist Latex einfach ein Material, aus dem die Kleidung besteht. Ob sie nun Stoff, Leder oder Latex anhaben, ändert nichts an ihrer Spielweise (und das ist völlig in Ordnung!). Bei mir hingegen ändert es sehr viel. Zwangsläufig steht der Gast zu Spielbeginn erst einmal nackt vor mir, während ich bereits in feinstes Latex gehüllt bin. In der engen Gummihaut wird mein Spiel noch dichter, noch leichter, noch tänzelnder als es ohnehin schon ist. So kann es z.B. passieren, dass ich lachend rufe: “Fang mich!” und dem noch nackten Spielzeug in die Arme springe, um ihn ganz plötzlich und unerwartet das Material und den Körper darunter wahrnehmen zu lassen. In Textil würde mir das nie passieren! Für mich selbst ist es ein sehr sinnliches Empfinden, diese Kleidung zu tragen. Die eigene Körperwahrnehmung verändert sich und man fühlt mit jeder Nervenfaser. Kaum verwunderlich, dass das meinen Hang zum Bodyworshipping triggert ;) Mich einölen und massieren zu lassen, dem Spielzeug mit meinem gummierten Hintern die Luft zu nehmen, ein gemeinsames, eng umschlungenes Herumglibschen auf dem Latexbett… Das sind Dinge, die meinen Fetischismus viel mehr ansprechen als Gasmasken und Co.
Kurz gesagt: Ich liebe Gummikuscheln!
…ob nun in Heavy Rubber oder in elegant-verspielt-provokanter Latexmode ist dabei egal :) Allerdings gibt es diese besondere Spielart nur für vollgummierte Spielobjekte. ;)

Und letzten Endes wichtig ist doch v.a. eines, nämlich dass man Spaß hat, an dem, was man tut!
In diesem Sinne freue ich mich, auch weiterhin meinen Leidenschaften zu frönen, wie es mir gefällt. Und den einen oder anderen konnte ich ja bereits für dieses sinnlich-glischige Vergnügen voller Lust und Lachen begeistern *lächel*

Frohe Ostern!

Ich hoffe, ihr hattet alle tolle Ostertage und konntet in der Sonne Kraft tanken :)

Meine Eiersuche war tatsächlich überaus erfolgreich und ich möchte euch nicht vorenthalten, was sich tolles in meinem Nest befunden hat:

Ein bezauberndes, neues Esemble von Isabeau Ouvert und 2 sehr interessante Bücher:

Ich kann’s gar nicht abwarten, es auszuführen und in den Büchern zu stöbern :)

Hoffentlich wart ihr mit euren Nestern ebenfalls so zufrieden :)