Ein neues Kapitel – Vom Studio ins Hotel

“Du bist schon anders als die anderen…”

Ein Satz, den ich in meinem Leben oft gehört habe und der in der Tat treffend ist, wenn man mich beschreiben will. Damit meine ich nicht nur den BDSM- und Fetisch-Bereich, aber in den weiteren Ausführungen will ich mich dennoch darauf beschränken.
Nicht viele Menschen haben das Glück, ihr Geld mit etwas verdienen zu dürfen, das sie lieben. Nicht viele Menschen haben das Glück, ihrer Arbeit an einem Ort nachgehen zu können, an dem sie sich gedanklich zu Hause fühlen. Ich hatte dieses große Glück im Studio M.Z. Labyrinth über viele Jahre. Hier konnte ich durch die hervorragende Ausbildung von La Marfa sehr schnell den Kinderschuhen des professionellen SM entwachsen. Ich konnte in mich hineinhorchen und mich fragen: „Was ist eigentlich mein BDSM? Was bewegt mich?“ und meinen höchstpersönlichen Impulsen nachgeben, weil ich das richtige Handwerkszeug dazu parat hatte. Ohne Frage wäre es einfacher gewesen, bekannte, offensichtlich funktionierende Klischees zu kultivieren. Aber „einfach“ war irgendwie noch nie so richtig mein Ding… Ich traf auf Menschen mit den unterschiedlichsten Fantasien und den unterschiedlichsten Charakterzügen. Ich genoss die meisten dieser Begegnungen und zog selbst aus den anderen so manche Lehre, die ich nicht missen möchte. Ich finde Lernprozesse wunderbar und lächle daher selig, wenn ich sage, dass ich und mein Spiel sich über die Jahre verändert haben. Wäre es nicht schlimm, etwas jahrelang zu praktizieren, ohne sich dabei vom Fleck zu bewegen? Das Studio M.Z. Labyrinth gab mir den Raum ich selbst zu sein, mehr und mehr ich selbst zu werden. Denn den Schritt vom Klischee zurückzutreten, das Wagnis einzugehen, anders zu sein, das ist keine kleine Sache und es ist nicht ohne Risiken (emotionaler und finanzieller Natur gleichermaßen). „Anderssein“ aber war an diesem Ort ganz normal; eine Erkenntnis, die mir so deutlich tatsächlich erst mit dem heutigen Abstand kommt. La Marfa und Madame Zarah waren absolute Unikate: Unverbiegbare Relikte aus einer Zeit vor Instagram-Dommes und Shades of Grey, definitiv nicht für die breite Masse geeignet, aber eine absolute Erfüllung für den bewussten Gast, der etwas Größeres sucht als den vermeintlich real gewordenen Fetisch-Porn.
Dass ich, die ich ja schon immer ein bisschen anders war, in dieser Gesellschaft nicht zur Massenware herangereift bin, ist kaum verwunderlich. Nein, ich bin recht speziell geworden in dem, was ich biete. So manches, was mich früher begeistert hat, habe ich hinter mir gelassen, obwohl es sich gut verkaufen ließe. Anderen Themen widme ich mich dafür mit einer Leidenschaft, die ich mir in meinen Anfängen nicht hätte träumen lassen. Die eigene Andersartigkeit zu lieben, ein sehr fein funktionierendes Gehirn zu haben und dann auch noch dominant veranlagt zu sein, das ist eine reizvolle Kombination, aber eben auch eine schwierige, denn es sorgt dafür, dass ich Ansprüche habe: an mich, an meine Gäste und meine Umgebung. Mit meinen Ansprüchen an mich komme ich hervorragend klar und sie führen in zweiter Instanz dazu, dass meine Gäste wunderbare Sessions erleben. Als Gast meine Ansprüche zu erfüllen, ist gar nicht so wahnsinnig schwer, wenn man über eine Grundausstattung an Manieren und Menschenverstand verfügt und zu meinen Neigungen passt. Mit der Umgebung ist das so eine Sache… Ich bin in einem Studio „groß geworden“, das für mich nicht absolut perfekt war, aber schon sehr, sehr gut zu mir und meinem Spiel passte. Inwiefern das ein Henne-Ei-Problem ist, mag man hier durchaus diskutieren, denn natürlich mag man das, womit man aufwächst. So funktionieren sämtliche Kulturen rund um den Globus. Egal ob ich nun Henne oder Ei bin, das M.Z. Labyrinth hat mich auf jeden Fall geprägt.
Wer mich kennt, weiß dass ich sehr detailverliebt bin und eine sehr sensible Wahrnehmung habe. Das hat viele Vorteile, aber eben auch Nachteile: Eine für meine Bedürfnisse nicht-ideale Konstruktion fühlt sich für mich bisweilen an wie das Nägelkratzen auf der Tafel; ein etablierter, aber für mich unintuitiver Ablauf stresst mich über das gesunde Maß hinaus und die Erkenntnis, dass nicht alle meine (z.T. bizarr hohen) Ansprüche teilen, bringt mich regelmäßig aus dem Konzept. Meine Stammgäste wissen aus persönlichen Gesprächen, wie sehr mir noch immer das Herz blutet, wie sehr ich das M.Z. Labyrinth vermisse. Und es mag bestimmt auch nicht zuletzt diese unüberwundene Trauer über den Verlust der professionellen Heimat sein, die es mir unmöglich gemacht hat, woanders wirklich „anzukommen“, statt sich nur zu arrangieren. Das mag man sentimental und unprofessionell finden – eine Einschätzung, die ich absolut nachvollziehen kann – aber wenn man die Leidenschaft zur Profession macht, bleiben solche Stolperstricke nicht aus und ich für meinen Teil habe nach langem Ringen beschlossen, mir diese unprofessionelle Sentimentalität zu erlauben. Ich glaube nicht, dass ich aktuell eine neue geistige Heimat in Hamburg finden kann. Dazu hängt mein Herz noch zu sehr in der Schützenstraße. Meine dominant-fetischistische Tätigkeit aufzugeben, kommt für mich allerdings auch nicht in Frage, denn dafür hängt mein Herz viel zu sehr am Profi-BDSM.

Was ist also die Lösung? Die Lösung ist ein dritter Weg, der gar nicht mal so neu ist: Ich habe schon immer sehr gern in Hotels und semi-privaten Fetisch-Locations gespielt. Das habe ich in den letzten Jahren ohnehin immer mehr getan und immer mehr genossen, weil es sich hervorragend mit meiner Leidenschaft für bestimmte Spielformen ergänzt. Mein eigener Fundus an Spielzeug und Accessoires ist groß genug, um nichts vermissen zu lassen, selbst eine Auswahl an Gästelatex hängt mittlerweile in meinem Schrank. Eine Hotel-Session steht einer Studio-Session in nichts nach, sofern sich der Fetisch nicht explizit auf rote Wände und schwarze Polstermöbel bezieht. Ohne Frage gibt es ein, zwei Spielarten, für die man doch ganz gern ein Spezialmöbelstück zur Hand hat, aber auch dafür hat Norddeutschland ja verschiedene schöne Orte zu bieten, die man tageweise mieten kann. Viel wichtiger als die Ausstattung eines Raumes ist doch das Mindset der darin Agierenden. Meine besten Sessions spiele ich, wenn ich den Kopf frei habe und mich ganz dem Spiel hingeben kann. Ich denke, das geht uns allen so.
Warum aber fühle ich mich aktuell vor allem an „fremden“ Orten so beschwingt? Ein Erklärungsversuch: Ein schickes Hotelzimmer oder eine schöne Fetisch-Location sind sind wie eine Affäre. Man kostet den Moment aus, genießt die gemeinsame Zeit und ist sich danach nichts schuldig. Ich muss mich nicht fragen, wer danach die Dusche putzt oder ob der Bock mal neu gepolstert werden müsste. Ich muss auf niemandes Terminkalender Rücksicht nehmen als auf meinen eigenen. Ich muss mich nicht bemühen, mich ein ein bestehendes System einzufügen, sondern kann grenzenlos ich selbst sein. Mein Kopf ist einfach viel, viel freier. Für jemanden mit Affinität zum Brainfuck ist das ein nicht unerheblicher Pluspunkt *schmunzel*

Nun schrieb ich weiter oben auch, dass privatere Locations gewissen Spielneigungen entgegenkommen. Konkret meint das:

Langzeiten:
Ich liebe Spiele, die sich nicht nur über 1-2 Stunden bewegen, sondern gern über 3, 4, 5 Stunden oder eine ganze Nacht. So lassen sich ganz andere Dynamiken und Intensitäten erzeugen. Solche langen Zeiträume brauchen aber auch Pausen. Die kann ich viel großzügiger gewähren, wenn ich nicht das Gefühl habe, damit gerade jemand anderem den Raum wegzunehmen. Egal ob Tageslangzeit oder Overnight: Ich bleibe bei solch langen, intensiven Begegnungen gern gedanklich bei mir und meinem Spielobjekt. In einem Studio setze ich nur einen Fuß vor die Tür und bin mit anderen Menschen und anderen Bedürfnissen konfrontiert, die konträr zu meinem Spiel laufen. Natürlich kann ich damit umgehen, dafür bin ich Profi, aber schöner finde ich es eben ungestört. Außerdem bin ich viel flexibler, Langzeiterlebnisse budgetflexibel gestalten zu können, wenn der Raum nur uns gehört.
Worshipping: Ein nicht geringer Teil meiner Sessions dreht sich um die Verehrung meiner Person und/oder meines Körpers. Das sind sinnliche, meist eher langsame Sessions, in denen ich mich mit Hingabe in meine Rolle als persönliche Göttin fallen lasse. Und ich muss ganz ehrlich sein: Als Göttin liegt es sich in einem weichen Hotelbett schöner als auf einer harten Bondageliege und das Flair von 4-Sterne-Hotels ist definitiv ein stimmiger Rahmen für so ein Anbetungsszenario.

Badewannen:
Meine Begeisterung für Wannengenüsse kann man ja auf meinem Twitter-Kanal ganz gut verfolgen (#BathtubGoddess). Gelegentlich teile ich diese Begeisterung mit meinen Gästen und zelebriere sehr intensive, burlesque anmutende Tease-and-Denial-Szenarien, bei denen ich mich in der Wanne aale – mal in Latex, mal ohne. Dazu braucht es aber eben eine große Wanne. Eine Studiodusche wird da beim besten Willen kein Ersatz sein können. Auch einige andere „feuchte Spielarten“ sind mir in einladenden Badezimmern am liebsten, wenn ich mich denn dazu hinreißen lasse.

Duos:
Ich finde Spiele mit einer zweiten dominanten Dame wunderbar, wenn die Chemie stimmt. Da ich aber nun mal sehr speziell bin, braucht es da auch einen auf ähnliche Weise speziellen Gegenpart. Madame Zarah war so jemand. Himmel, was hatten wir Spaß zusammen! Aber auch privat habe ich dominante Freundinnen, die die selbe Art von liebevoll-hinterhältigem Spiel lieben wie ich, aber nicht professionell in Erscheinung treten möchten. In ein Studio gehören korrekterweise nur die Damen des Studios. In eine private Location bringe ich ggf. auch gern eine Freundin mit. Meine private Sklavin findet den Gedanken, zur Verfügung gestellt zu werden, ebenfalls reizvoll, braucht dafür aber eine intime Umgebung, wie sie im Studio nur schwer herzustellen ist.

Klassische Herrschaftsszenarios:

Mit „klassischen Herrschaftsszenarios“ meine ich Spiele, in denen das Dienen an erster Stelle steht. Du bringst mir die Schuhe, kochst mir Tee, heizt den Kamin an, lässt mir Badewasser ein,… Alles Dinge, die sich schlecht bewerkstelligen lassen, wenn man das Spielzimmer des Studios allein nicht verlassen darf. Wenn man diese Diensteifrigkeit aber in einem Apartment oder gar einem Herrenhaus ausleben darf, ermöglicht das ein viel erfüllenderes Erleben für alle Beteiligten.

Bestimmt könnte ich noch weitere Beispiele aufführen, aber ich denke, die Tendenz ist klar geworden; zumindest so klar, wie sie für jemanden werden kann, der nicht in meinem Kopf steckt *lächel*
Mir ist wichtig, klarzumachen, dass dieser Schritt keine Entscheidung gegen etwas ist, als vielmehr eine sehr bewusste, lange abgewogene Entscheidung für einen neuen Weg, von dem ich glaube, dass er mich und meine Gäste glücklich machen wird.
Wer dennoch Zweifel hat, ob seine bisher im Studio verwirklichten Fantasien im Hotel oder anderswo umsetzbar sind, darf mich wie immer gern anrufen und wir klären das einfach für den ganz individuellen Fall ab.
Wer Sorge bzgl. finanzieller Veränderungen hat: Es bleibt beinm altbekannten Stundensatz. Wenn du mir gern die Organisation des Hotelzimmers abnehmen möchtest, revanchiere ich mich dafür gern mit 30min extra Spielzeit. Zusätzlich habe ich ein paar neue, spannende Specials kreiert.

Auf meinen Homepages werden sich durch die neue Situation einige Änderungen ergeben. Es lohnt sich also, in Zukunft hin und wieder mal wieder einen Blick schweifen zu lassen. :)

Ansonsten bleibt an dieser Stelle erst mal nicht mehr viel zu sagen außer: Ich freue mich, mit liebgewonnen Stammgästen ein neues Kapitel aufzuschlagen und neue Menschen mit auf die nächste Reise nehmen zu können.

Kinky Places Worldwide

[English version below the picture]

Es gibt ja eine Menge dieser Listen á la “10 Dinge, die du in deinem Leben gesehen haben musst”. Heute kam für mich die Frage auf:
Welche Fetisch-Locations sind so toll, dass man da unbedingt mal gewesen sein muss?
Primär denke ich dabei an BDSM-Apartments und Dominastudios, in die man sich einmieten kann. Aber auch besonders tolle Parties, Geschäfte o.Ä. aus dem Fetischbereich sind als Tipp ganz herzlich willkommen. Beglückt mich mit euren Favoriten! Wo seid ihr besonders gern oder wo wollt ihr unbedingt mal hin?

There are a lot of these “10 things to do before you die” lists. Today following question sprung to my mind:
Which fetish locations are so great that I just need to have seen them?
Primarily I think of BDSM apartments and dungeons for hire but I’m also very happy to hear about awesome parties, fetish shops and things alike.
Delight me with your favourites! Where do you love to be or where would you like to go some day?

New Year’s News 2017

[English version below picture]

Ich hoffe, ihr hattet alle wunderbare Feiertage und seid gut ins neue Jahr gekommen!
Das vergangene Jahr war gefüllt mit vielen spannenden und intensiven Begegnungen, aber auch mit Veränderungen und Umbrüchen und so geht auch das neue Jahr mit einigen Veränderungen los:
Die Tätigkeit im Studio nimmt zwar einen wichtigen Platz in meinem Leben ein, ist aber beileibe nicht mein einziges Projekt. Neben Sessions außerhalb des Studios und dem Posieren für (Fetisch)Fotos gibt es auch noch einige andere Dinge, denen ich mich widme. Um allen Dingen, die mir wichtig sind, gerecht werden zu können, werde ich keine festen Anwesenheitszeiten im Studio mehr anbieten. Sessions sind ab sofort nur noch nach konkreter Terminvereinbarung und mit einer Vorlaufzeit von mindestens 3 Stunden möglich.
So kann ich mich entspannt und mit Freude jeder einzelnen Session widmen, statt mit meiner Zeit jonglieren zu müssen :)
Grundsätzlich sind Sessions an jedem Tag der Woche möglich, wenn mein Terminplan es zulässt. Nach wie vor bin ich nicht für Termine am Vormittag zu begeistern, dafür umso mehr für Langzeiten.

I hope you all spent wonderful holidays and had a great start into great 2017!
The last year was filled with lots of exciting and intense encounters but also with a lot of changes and transistions and so the new year also begins with some changes:
My work at the studio is an important part of my life but by far not my only project. Apart from sessions outside the studio and (fetish) modelling I have some other things I dedicate my time and attention to. To be able to match up to all the things important to me I will no longer offer regular visiting hours at the studio. From now on I will only be there for concrete appointments. Appointments must be arranged at least 3 hours in advance.
This way I can enjoy relaxed sessions instead of juggling with my time :)
In general session are possible everyday as far as my schedule allows it. You still can’t enthuse me for forenoon appointments but a fortiori for longterm sessions.

Weihnachtszeit 2016 – Urlaub & Special

Langsam wird es auch im Norden kühl, die ersten Glühweinrunden sind anberaumt und langsam aber sicher setzt hier und da die Weihnachtsgeschenkepanik ein.
eit, ein paar Eckdaten zu meiner Jahresendplanung zu geben :)

Mein Burlesque-Abenteuer: 16. – 21. November
In dieser Zeit werde ich telefonisch sehr schlecht bis gar nicht zu erreichen sein. Mails werden vermutlich liegen bleiben, bis ich wieder da bin.
Ausnahme: Wer sich mit einer kleinen oder größeren Aufmerksamkeit einen Platz auf meiner Secret List gesichert hat, bekommt natürlich zwischendurch virtuelle Post von mir :)
Termine sind in dieser Zeit logischerweise nicht möglich!

Winter-Special: 22. November – 20. Dezember
Wie schon in den letzten Jahren möchte ich mich bei den Gästen bedanken, die mich mit wunderbaren Begegnungen durch dieses Jahr begleitet haben. Deswegen gibt es in dieser Zeit für jeden Gast ein kleines Weihnachtsbeutelchen.
Für alle, die im vergangenen Jahr mindestens 4x bei mir waren, gibt es wieder ein großes Dankeschön: Bei Sessionbuchungen in dieser Zeit bekommt ihr 50% eurer gebuchten Zeit gratis obendrauf.
D.h. 1 Stunde buchen = 1,5 Stunden spielen, 2 Stunden buchen = 3 Stunden spielen usw. Maximale Bonuszeit sind 1,5 Stunden.

Weihnachtsurlaub: 21. Dezember – 2. Januar
Ich bin in dieser Zeit nicht im Studio und nicht extrem kurzfristig für Sessions zu erreichen.
Termine sind bei rechtzeitiger Absprache aber grundsätzlich möglich!
In dieser Zeit gelten folgende Konditionen:
Mindestbuchungszeit 2 Stunden, Honoar 250€/h.

Nun hoffe ich, dass ihr alle die Winterzeit genießen könnt und euch wenig stressen lasst und freue mich, dem einen oder anderen noch persönlich frohe Weihnachten wünschen zu können.

Video: Hängebondage in Hamburg

Heute gibt es mal wieder einen bewegten Leckerbissen in Farbe und bunt ;)
Ein kleiner, spontaner Handyschnappschuss meines letzten Hängebondages. Viel Spaß beim Anschauen!

Und wer nun gern selbst fliegen möchte, kennt ja hoffentlich die Domina seines Vertrauens in Hamburg, um diesen Wunsch wahrwerden zu lassen ;)
Es muss natürlich nicht immer gleich eine Suspension sein. Wer Höhenangst hat, darf auch gern erstmal gut verschnürt am Boden üben ;)
Seilbondage ist zwar definitiv mein Liebling unter den Fesselungen, aber ich bin auch durchaus versiert und begeisterungsfähig, wenn es um andere kreative Formen der Fixierung geht.

Termine Oktober 2016

Jaja, es war recht still hier in letzter Zeit. Ich verweise da doch noch mal auf Twitter. Dort liest man selbst in stressigen Zeiten dennoch quasi täglich von mir. Und stressig waren die letzten Wochen allemal, so dass ich geradezu erschrocken bin, dass doch schon wieder ein Monat rum ist.
Was mein Sommerurlaub hätte sein sollen, wurde vom Studioumzug aufgefressen und so habe ich kurzerhand beschlossen, mir im Oktober eine Auszeit zu gönnen, die Batterien aufzufüllen und danach wieder mit voller Kraft in wundervolle Begegnungen zu starten. Nicht dass die ersten Wochen im Studio nicht mit tollen Sessions gefüllt gewesen wären ;) Aber ein bisschen Ruhe braucht man gelegentlich ja doch.
In der Zeit

3.10. – 17.10.

werde ich daher grundsätzlich nicht im Studio sein.
Telefonisch und via Mail bin ich aber zu erreichen.

Am 29.10. ist wieder einmal FetischTraum in Kiel, den ich vermutlich gemeinsam mit meiner Subby besuchen werde.
Wer an diesem Abend “Hallo” sagen möchte, darf das gern tun, ohne dass ich ihm/ihr eine Verletzung meiner Privatsphäre ankreiden würde ;)
Mit großer Wahrscheinlichkeit findet man mich am Stand von Isabeau Ouvert ;)

Abschied und Ausblick

Viele Jahre war ich nun im Studio M.Z. Labyrinth und was habe ich da nicht alles erlebt. Wir haben gelacht, geweint, gespielt; vor und hinter den Kulissen. Mein SM-Herz hatte sein zu Hause in diesen Räumen. Entsprechend hart hat es mich getroffen, als Madame Zarah und La Marfa kurzfristig verkündet haben, sich komplett zurückzuziehen, was auch den Abschied des Studios bedeutet. Dass ich der Hamburger SM-Landschaft erhalten bleibe, war für mich absolut klar und ich fand die vielen panischen Emails, dass man mich nicht verlieren möchte durchaus niedlich.
Ich freue mich, eine absolut wunderbare letzte Session im M.Z. Labyrinth gehabt zu haben und die Möglichkeit gehabt zu haben, danach ganz allein, nur für mich noch ein bisschen durch die Räume zu streifen, mich zu erinnern und Abschied zu nehmen. Ich müsste lügen, würde ich behaupten, dass mir das Herz dabei nicht schwer war und die Augen nicht ein bisschen feucht wurden. Ich müsste auch lügen, wenn ich behaupten würde, es fiele mir nicht schwer loszulassen, was so lange mein zu Hause war. Aber das Leben bringt eben Überraschungen mit sich und daraus kann ja auch ganz Wunderbares erwachsen. Bleiben wir also offen und gespannt :)

Es gab allerlei Möglichkeiten, wo es nun mit mir hingehen könnte. Ich habe mich nach gründlicher Überlegung dafür entschieden, ein bereits bestehendes Studio zu meiner neuen Wirkungsstätte zu machen. Die Auswahl fiel mir nicht leicht, aber nun kann ich endlich Konkretes verkünden, statt euch wie in den letzten 2 Wochen mit schwammigen Aussagen abspeisen zu müssen – was mir durchaus unangenehm war.
Ab nächster Woche werde ich im Studio M zu finden sein.
Meine Anwesenheitszeiten (Di, Do, Fr 14:30 bis 19:30) ändern sich nicht und es sind auch weiterhin bei rechtzeitiger Absprache Termine außerhalb meiner regulären Zeiten möglich.
Auch mein Honorar bleibt unverändert.
Das Studio befindet sich am Holsteinischen Kamp nur einen Steinwurf von der U-Bahnstation “Hamburger Straße” (U3) entfernt.
Mehr Eindrücke aus den neuen Räumen werden bald folgen :)

Ich kann nun also wieder ganz konkrete, verbindliche Termine annehmen und freue mich auf eure Anrufe und Emails!

19. Aug 2016: Birthday Special

2016 scheint mal wieder eines dieser Jahre zu sein, in denen die Zeit nur so rennt. Vielleicht wird diese Empfindung mit dem Alter aber auch einfach nur schlimmer, wer weiß *lach*

Da ich festgestellt habe, dass ich an meinem 27. Geburtstag (Fr 19.8.) im Studio sein werde, habe ich kurzerhand beschlossen, dass der geneigte Besucher diesen Tag mit mir gemeinsam feiern darf.
Und was darf bei einer echten Geburtstagsfeier nicht fehlen?
Klar: Kuchen!
Ich werde an diesem Tag einen leckeren, saftigen, cremigen Kuchen vor Ort haben, den ich mir zur Feier des Tages genüsslich von den Füßen lutschen lassen werde.

Wer mit mir feiern möchte, aber nicht auf Crushing steht, darf natürlich dennoch vorbeikommen.
Ich freue mich auch, mich passend zum Anlass…
… mit 27 verschiedenen Schlaggeräten an deinem Hintern auszutoben.
… 27 Nadeln durch verschiedene Körperstellen zu stecken.
… 27 Minuten hingebungsvoll massiert zu werden.
… 27 Kerzen auf dir brennen zu lassen.
… 2,7 Orgasmen in kürzester Zeit von dir einzufordern ;)

Für andere kreative Vorschläge bin ich durchaus offen ;)

Und weil die Zeit ja eh schon so rennt und man beim Feiern nicht so ganz genau auf die Uhr schaut, kann’s an diesem Tag schon mal ein bisschen länger dauern…

Termine im Sommer bis August 2016

Da ich bereits jetzt immer wieder die Frage höre, wie ich denn die nächsten Monate zu erreichen bin und ob ich irgendwann im Urlaub bin, hier ein kleiner Überblick.
Bei Änderungen werde ich diesen Beitrag einfach editieren.

13.-26.6. – Sommerurlaub (Details siehe unten)

12.7. – nicht im Studio
15.7. – nicht im Studio

29.7.-1.8. – nicht für Sessions erreichbar, vermutlich auch telefonisch nicht

26.8. – 2.9. – nicht im Studio, evtl. für Langzeittermine zu begeistern (#ForAzeroth! ;) )

Sommerurlaub im Juni:
Ich werde in dieser Zeit nicht fest im Studio sein und bin daher nicht für kurzfristige Sessions erreichbar.
Aktuell habe ich noch keine Pläne, wegzufahren, so dass ich mich für größere Buchungen u.U. ins Studio locken lassen ;) Es gelten dieselben Regeln wie sonst auch für Termine außerhalb meiner festen Zeiten (mind. 1 Tag vorher anmelden, Anzahlung bei neuen Gästen).

“Nur Füße” – Special für den genügsamen Sklaven

Die mitlesenden Ladies werden vermutlich schon beim Lesen des Titels geschmunzelt und eine ganze spezielle Form von Gespräch im Ohr gehabt haben ;)
Für alle anderen gibt es die kurze Vorgeschichte:
Viele Menschen rufen an und fragen u.a. nach der Höhe meines Honorars. Die Antwort lautet immer: “200€ pro Stunde, bis auf ganz wenige Ausnahmen, die ein bisschen teurer sind, wie z.B. Sessions am Wochenende.”
Es gibt viele Arten, wie man(n) darauf reagieren kann.
Eine, die immer wieder auftaucht, ist: “Auch für NUR FÜSSE!?!”

Ja, auch für “nur Füße”, denn:
a) kann ich mir meine Füße nicht abschrauben und nebenbei einen zweiten Gast spielen
b) ist das “nur” in Bezug auf meine Füße ja wohl fast schon eine Beleidigung ;)
c) ist es am Ende doch nie “nur Füße”, sondern immer noch ein bisschen hiervon, ein bisschen davon, mal in diesen Raum oder auf jenes Möbelstück, in echten Nylons natürlich, ein bisschen footjobben wäre auch prima und achja, so ein Orgasmus zum Schluss ist ja wohl drin! …und schwupps, hab ich eine Menge Material verbraucht und eine Menge Zeit mit Putzen verbracht.
Inwiefern ist das jetzt weniger wert als z.B. eine Flag-Session? ;)

Aaaaber, ich kann ja sehr entgegenkommend sein ;) – wobei Entgegenkommen eben keine Einbahnstraße ist – und so habe ich mich entschieden, ein dauerhaftes Special für diejenigen zu etablieren, die tatsächlich “nur Füße” möchten:

Ich mache es mir mit einer Tasse Tee und einem Buch o. meinem Tablet gemütlich. Meine Füße baumeln über die Bettkante des Fußendes, wo ein hingebungsvoller Fußverehrer darauf wartet, meine Füße zu waschen, zu küssen, zu lecken, zu massieren o. mein Fußschemel zu sein. Ich genieße die Zuwendung, aber noch mehr meine Lektüre. Du bist der perfekte Diener: gewissenhaft, still, anspruchslos. Für die befriedigende Ausführung deiner Aufgabe bist du ebenso zuständig wie für (d)ein befriedigendes Ende. Ich werde dich weder anleiten, noch mich um deine Lust bemühen.
Keine großen Gespräche vorher oder hinterher, kein Duschen, kein Ausziehen, keine Sonderwünsche.
Entgegenkommen ist halt keine Einbahnstraße ;)

Kostennote: 1h für 100€
Terminmöglichkeiten: kurzfristig während meiner regulären Studiozeiten

Wenn du tatsächlich Sklave genug für diese harten Einschränkungen bist, dann bist du mir auf’s Herzlichste für dieses Special willkommen! :)
Wenn deine Wünsche doch ein bisschen raffinierter, aufwendiger und wichtiger sind, schenke ich dir mit Freuden mehr Zeit und Aufmerksamkeit – zum üblichen Tribut, ganz egal, wo deine Neigungen liegen ;)

[Edit: Dieses Special war möglich als ich noch feste Tage hatte, an denen ich ohnehin im Studio war. Es gibt weiterhin ein Fußspecial, allerdings aufgrund der neuen Umstände zu anderen Konditionen.]