Social Wishlisting: Geschenke & Wunschlisten

Kurzfassung / TLDR:

  • Geschenke sind für mich viel mehr als ein monetärer Wert. Sie sind Ausdruck besonderer Aufmerksamkeit und bieten die Möglichkeit zu sehr subtil-emotionalem Spiel.
  • Du kannst mir wieder direkt Pakete schicken. In den letzten Jahren war das nicht möglich.
  • Ich habe eine sehr vielseitige Wunschliste auf Amazon.
  • Auf meiner MyRegistery-Wunschliste findest du speziellere Dinge, die es nicht auf Amazon gibt.
  • Geburtstag: 19. August 1989

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Ich genieße es, das Zentrum deiner Aufmerksamkeit zu sein

Wer mich kennt, weiß: Ich liebe es, wenn meine Verehrer ganz besonders aufmerksam sind. Das kann sich in so vielfältiger Weise ausdrücken:

  • Du erkundigst dich bei einem Treffen nach etwas, worüber ich kürzlich getwittert habe.
  • Mit zitternde Stimme wählst du deine Worte ganz genau, um mein Wohlwollen zu finden.
  • Detailverliebt arrangierst du im Hotelzimmer ein Buffet aus veganen Leckereien und Getränken.

Es gibt so viele situationsspezifische Möglichkeiten, mir deine Hingabe zu beweisen. Doch das ist in der Aufregung machmal ganz schön schwierig. Und vielleicht hast du auch gar nicht die Möglichkeit, mir real gegenüberzutreten – doch du möchtest trotzdem deine Verehrung zum Ausdruck bringen oder einfach nur „Danke!“ sagen, weil du dich so gern von meinen Bildern und Texten berauschen lässt.

Ein Klassiker, der nie verfehlt: Ein hübsches Geschenk mit einer Schleife dran! 🙂

Ich erinnere mich noch gut, wie sehr ich mich früher gefreut habe, wenn ich ins Studio kam und mit den Worten: „Da ist ein Paket für dich gekommen!“ begrüßt wurde. Es fühlt sich ein bisschen an, als wäre unverhofft Weihnachten: neugieriges Raten, was es wohl sein könnte, steigende Spannung und das wunderbare Gefühl, von jemandem bedacht worden zu sein. Domina hin oder her: In solchen Momenten bin ich voll kindlicher Freude 😀 Manchmal waren es Dinge von meiner Wunschliste, manchmal Überraschungen von Gästen, die mich und meinen Geschmack sehr gut kannten.

Geburtstagsgeschenke für Domina Miss Leonie: Blumen, Peitschen und Präsente mit roten Schleifen

Mit dem größten Vergnügen teile ich meine Freude an solchen Präsenten mit der Welt: ganz persönlich mit dem Absender – z.B. mit Fotos o. Videos. Oder auch ganz öffentlich auf Twitter oder hier im Blog. Ich finde es toll, wenn ich den Schenkenden kenne und mich bedanken kann. Gleichzeitig hat ein anonymes Geschenk von einem stillen Verehrer auch einen besonderen Reiz.

Der Moment, wenn du mir persönlich das Geschenk überreichst, das du für mich ausgesucht hast, ist unübertroffen: Meine Mundwinkel ziehen sich nach oben. Ein charmantes Lächeln, ein aufmerksamer Blick von mir. Mit unendlicher Langsamkeit öffne ich das Paket, erkunde jedes Detail der Verpackung und genieße deine Anspannung. Denn natürlich sitzt du da und deine Gedanken rasen: „Wird es ihr gefallen? Freut sie sich? Zieht sie es gleich an? Oh mein Gott, was passiert, wenn ich danebengegriffen habe?!“ Welch süße Quälerei … Und dann die Erleichterung, wenn ich dich mit einem strahlenden „Dankeschön!“ belohne.

Du darfst mir Pakete schicken

Nun ist es schon seit einigen Jahren nicht mehr möglich, mir Dinge ins Studio zu schicken, da ich mich ja aus der Hamburger Dominastudio-Landschaft zurückgezogen habe. Vertraute Momente im Hotel gibt es Corona-bedingt derzeit auch nicht. Doch hier und da habe ich leise den Wunsch vernommen, mir eine Aufmerksamkeit zukommen zu lassen – insbesondere in dieser schweren Zeit und ganz besonders jetzt, da mein Geburtstag vor der Tür steht: Am 19. August werde ich 31 Jahre alt.

Also habe habe ich mir ein bisschen Zeit genommen und ein bisschen organisiert: Ich habe nun wieder Wunschlisten mit hinterlegter Adresse, sodass du mir auch aus der Ferne ein Geschenk zu Füßen legen kannst. Social Wishlisting in Zeiten von Social Distancing 😀

Heimlich still und leise hat diese Liste sogar schon jemand genutzt, sodass ich heute Mittag mit einem neuen Buch auf dem Deich gesessen habe. Vielen Dank, mein lieber O.! 🙂

Sind Domina-Wunschlisten schon FinDom?

Hm, dafür müsste man wohl erstmal die Grenzen von FinDom klar abstecken – und das dürfte schon einigermaßen schwierig werden. In einer kurzen Antwort würde ich wohl sagen: Es kommt auf die Gewichtung der einzelnen Aspekte an.

Kickt es dich, auf den Bezahlen-Button zu klicken? Kribbelt es, wenn du die Abbuchung auf deinem Konto siehst? Dann spielt die Verknüpfung von Geld und Macht offenbar eine Rolle in deinem Kopfkino. Das ist in einer kapitalistischen Gesellschaft überhaupt nicht verwunderlich. Macht mich das zu (d)einer Geldherrin? Nein, denn wir sind kein solches Verhältnis miteinander eingegangen. Wenn du dieses Kribbeln und eine solche Dynamik gern vorsichtig weiter erkunden möchtest, sprich mich darauf an und wir reden über sichere, einvernehmliche Wege dafür.

Der Bezahlvorgang an sich löst keine Euphorie in dir aus; das Wissen, mir eine Freude gemacht zu haben aber umso mehr? Dann bist du einfach ein Gentleman, der es genießt, einer Dame ein Lächeln zu schenken. Du brauchst dir dabei keine Sorgen machen, in eine Schublade gesteckt werden, deren Etikett dir nicht gefällt 😉

Ich persönlich bin ein riesen Fan von Wunschlisten – und zwar nicht nur als Domina, sondern auch privat und in beide Richtungen. Nichts ist doch enttäuschender als jemandem ein Geschenk zu machen, das diejenige nicht mag. Dann geht beiden dieser Oh-wow-Glücksmoment verloren, der das Schenken zu so einem schönen Erlebnis macht. Deshalb bin ich immer sehr happy, wenn meine Freundinnen solche Wishlists haben. Aber ich finde ja Frauen, die wissen, was sie wollen eh toll – und damit bin ich nicht allein, nicht wahr? 😉