Corona-Virus & Sexwork: Was die Epidemie für mich bedeutet – und für dich.

Seit Tagen schiebe ich diesen Blog-Beitrag vor mir her und ich will euch hier nicht erklären, wie die richtige Nies- und Husten-Hygiene aussieht, warum „Flattening the Curve“ bzw. „Stopping the Spread“ so wichtig ist oder wie man sich ordentlich die Hände wäscht. Ich möchte davon ausgehen, dass ihr das alles wisst und ich würde euch viel lieber von meiner letzten Gummipuppen-Session oder einem exklusiven Rohrstock-Videodreh erzählen. Aber aktuell ist eben nicht die Zeit, einfach das zu tun, was man möchte. Jetzt ist die Zeit, Verantwortung zu übernehmen. Deswegen bekommt ihr in diesem Beitrag Folgendes:

  • Zusammenfassung, warum ihr die Epidemie ernst nehmen solltet
  • Gratis-Sklaven-Aufgaben: Was jetzt zu tun ist
  • Einblicke, was die momentane Situation für Sexworker*innen (SWs) bedeutet
  • Alternativen zum Studio-Besuch
  • Tipps, wie ihr SWs unterstützen könnt, damit sie auch nach der Krise noch da sind
  • meine ganz persönlichen Gedanken

Wer sich in den letzten Tagen schon gut informiert hat, die notwendig Schutzmaßnahmen kennt und beachtet, darf sich gelobt fühlen und gern nach unten scrollen, um direkt zum sexwork-spezifischen Teil zu springen 😉

POV Klinik-Domina bei Untersuchung mit Holzspatel

Ist Corona nur Panikmache der Medien? Nein!

Mir kamen in den letzten Tagen die merkwürdigsten Ansichten zu Ohren, die ich hier gar nicht wiederholen möchte. Die Bandbreite reichte von „Ach, das ist schon nicht zu schlimm!“ bis zu wilden Verschwörungstheorien. In aller Fairness: Vor ein paar Wochen dachte ich auch noch, dass da bestimmt medial einiges hochgekocht wird. Doch so ist das halt als verantwortungsvoller Erwachsener: Manchmal muss man die eigene Haltung überdenken – insbesondere dann, wenn sich die Bedingungen und die Informationslage ändern. Und wenn ich mir dabei keinen Zacken aus der Krone breche (japp, pun intended), dann könnt ihr das auch! 🙂

Doch was genau ist nun das Problem? Ist das nicht einfach nur wie ’ne Erkältung? Leider nein. In aller Kürze:

  • Das Virus ist neu, d.h. wir haben keine Grundimmunität und keine Medikamente dagegen.
  • Die Anzahl der schweren und lebensbedrohlichen Verläufe ist deutlich höher. Dämmen wir die Ansteckungsrate nicht ein, werden wir nicht alle Kranken angemessen versorgen können, was zu einer noch höheren Sterblichkeitsrate führen wird.
  • Das Virus ist viel ansteckender, denn es wohnt im Rachen, nicht in der Lunge, d.h. der Weg „nach draußen“ ist viel einfacher.
  • Infizierte können andere anstecken, obwohl sie selbst keine Beschwerden haben, d.h. auch wenn du dich gut fühlst, kannst du andere krank machen.
  • Für Leute aus der Risikogruppe ist eine Ansteckung besonders gefährlich und kann tödlich enden. Besonders gefährdet sind z.B. Senioren, Leute mit schwachem Immunsystem (bspw. nach einer Chemo-Therapie), Patienten mit Herz-Kreislauf-Leiden oder Lungenerkrankungen, Menschen mit Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes), aber auch alle, die Probleme beim Husten haben (z.B. aufgrund von Lähmungen).
Beitrag vom 27. Februar 2020. Wir sind nun also knapp 3 Wochen weiter und die Lage hat sich verschärft.

Manchmal kommt es eben doch auf die Größe an: Flatten the Curve!

Die Wahrscheinlichkeit, dass einen von uns das Virus erwischt, ist ziemlich hoch: Etwa 70% der Menschen werden sich wohl hierzulande anstecken. Heißt das, es ist eh egal und wir können alle Vorsichtsmaßnahmen bleiben lassen? Auf keinen Fall! Denn es macht einen großen Unterschied, wann wir krank werden oder besser gesagt: wie viele Menschen gleichzeitig medizinische Hilfe brauchen. Was erstmal merkwürdig klingt, lässt sich mithilfe einer Grafik leichter verstehen:

„Flatten the Curve“ heißt zu Deutsch so viel wie „die Kurve abflachen“.

Ich würde mir wünschen, dass das soziale Verantwortungsgefühl allein ausreicht, um uns rücksichtsvoll handeln zu lassen. Dass wir vorübergehend auf ein paar Dinge verzichten können, damit unsere Großeltern, Nachbarn und Bekannten nicht sterben. Die Realität sieht leider anders aus. Erst vorgestern führte ich ein Gespräch, in dem mir jemand erklärte, sein Wunsch nach einer Session sei wichtiger als fremden Leuten das Leben zu retten. Wow, da bleibt selbst mir die Spucke weg …

Wer also eine egoistische Motivation braucht: Corona kann euch töten, auch wenn ihr kerngesund seid. Wie das? Wenn alle Beatmungsgeräte bereits im Einsatz sind, weil so viele schwere Coronafälle in der Klinik liegen, dann ist für euch vielleicht keins mehr übrig, wenn ihr nach einem unverschuldeten Autounfall ins Krankenhaus kommt. Völlig überlastetes Pflegepersonal wird euch vielleicht nicht ausreichend versorgen können, wenn ihr mit einem Herzinfarkt eingeliefert werdet. Ehrenamtliche sind häufig Senioren. Wenn es die dahinrafft, sieht es rotes Kreuz oder Tafeln ganz schnell mau aus.

Verhaltensregeln: Das ist jetzt wichtig

Das Gute ist: Die Maßnahmen, um sich gegen das Virus zu schützen – um uns alle zu schützen – sind gar nicht schwer:

  • Wascht euch häufig die Hände – und zwar so gründlich als hättet ihr gerade Chilischoten geschnitten und wolltet nun masturbieren 😉
  • Fasst euch nicht ins Gesicht und wascht euch immer wieder das Gesicht.
  • Haltet Abstand zu anderen Leuten, bleibt zu Hause, so oft es geht (Social Distancing). Warum das so immens wichtig und wirkungsvoll ist, zeigt der Corona-Simulator der Washington Post in animierten Grafiken. Sehenswert, auch ohne große Englisch-Kenntnisse!

Karma-Bonuspunkte gibt’s, wenn ihr …

  • … euren alten und kranken Nachbarn helft, indem ihr was vom Einkaufen mitbringt und vor die Tür stellt.
  • … jetzt kleine Unternehmen unterstützt, die aufgrund der aktuell notwendigen Beschränkungen um ihre Existenz bangen. Dazu gehören auch Sexworker. Mehr dazu weiter unten.
  • … besonders nett seid zu allen, die jetzt noch für uns arbeiten: Kassierer*innen, Apotheker*innen, Pflegepersonal, Paketbot*innen etc.
https://www.youtube.com/watch?v=93Nt8ZWahfc

Und dann gibt es da noch Dinge, die ihr euch bitte verkneift, weil sie niemanden weiterbringen:

  • Hamsterkäufe: Wer mir eine sinnvolle Erklärung liefert, warum er wirklich 50 Pakete Nudeln und 800 Rollen Klopapier braucht, kriegt nen Keks (backe ich sogar persönlich).
  • Mundschutz horten: Medizinische Gesichtsmasken sind ja wirklich chic bei Klinikspielen. Aktuell gehören die aber ausschließlich ins Krankenhaus, wo sie nötig sind, um richtig arbeiten zu können – z.B. damit der Chirurg nicht in die offene Bauchhöhle atmet. Im heimischen Keller bringen die gar nichts und auch in eurem Gesicht schützen sie euch NICHT vor Ansteckung! Das tun sie schon bei richtiger Anwendung nicht. Und wenn ich mir anschaue, wie grotesk viele Leute die Dinger aufsetzen, komme ich aus dem Kopfschütteln kaum raus …
  • (Sex-)Parties und Co.: Egal, wie gut es euch geht, ihr wisst nicht, ob ihr gesund seid und die Leute um euch rum wissen es auch nicht. Der fröhliche Abend wird ziemlich sicher zur Virentauschparty und am Ende schleppt ihr den Erreger zu euren Partner*innen, euren Eltern und Freunden. Und manche von ihnen werden die Nacht auf der Intensivstation nicht überleben. War ein bisschen Spaß das dann wirklich wert? Wollt ihr diese Schuld bis ans Ende eurer Tage mit euch rumschleppen? Ich will das jedenfalls nicht …
Domina Miss Leonie mit Mundschutz in der Gummiklinik

Prostitutionsverbot wegen Corona

Und da kommen wir langsam an den Punkt, der die meisten auf meinen Blog führt: Sex, Erotik, sinnlicher Austausch. Leider teilen wir dabei nicht nur Fantasien, sondern auch Körperflüssigkeiten – und dafür müssen wir gar nicht wild kopulieren. Nein, auch klassisch unberührbar und mit fest verschlossenem KG ist die Sache kritisch, denn wir atmen trotzdem dieselbe Luft in einem geschlossenen Raum. Selbst ein Bondage kann ich nicht mit 1,5 Metern Sicherheitsabstand machen – so lang sind meine Arme nicht – und für Peitschen mit mehr als 1,5 Metern Länge sind die meisten Räume zu eng 😉

Was in den letzten Tagen passiert ist:

  • Veranstaltungen wurden abgesagt – dazu gehören auch Fetisch-Parties.
  • Bordelle und SM-Studios müssen vorübergehend schließen.
  • Prostitution wurde verboten – das betrifft auch Haus- und Hotelbesuche.

Wie lange diese Maßnahmen andauern werden, lässt sich momentan nicht sicher sagen. Das entscheiden die Bundesländer individuell und wird auch davon abhängen, wie sich die allgemeine Lage entwickelt – ein weiterer Grund, sich an die geforderten Maßnahmen zu halten, denn je schneller wir die Situation in den Griff kriegen, desto schneller dürfen auch eure liebsten Sexworker*innen wieder arbeiten.

(Stand für Hamburg am 20. März 2020: Prostitutionsverbot bis 30. April 2020)

Domina Miss Leonie Hamburg Latex Klinik

Wie geht es mir mit der Situation?

In mir brodeln aktuell sehr viele, teils starke und mitunter widerstreitende Gefühle:

  • Ich finde die momentanen Einschränkungen sinnvoll und richtig: Was nicht überlebensnotwendig ist, kann warten. Vor diesem Hintergrund wundere ich mich eher, warum Frisöre noch geöffnet haben. Ist Spitzenschneiden wirklich systemrelevant? Naja.
  • Es fiel mir wahnsinnig schwer, meine Termine absagen zu müssen. Das habe ich in all den Jahren bisher nur sehr selten getan. Und dennoch hatte ich mich schon vor dem offiziellen Verbot entschlossen, meine Sessions bis auf Weiteres auszusetzen – um meine Gäste und mich selbst zu schützen sowie alle, zu denen wir Kontakt haben.
  • Ich habe Verständnis für alle Kolleg*innen, die diese Entscheidung nicht getroffen haben. Für manche von uns ist dieser Job ein nettes Zubrot. Für viele aber ein zweites Standbein auf die sie nicht verzichten können. Und oftmals ist die Sexarbeit sogar die einzige Einkommensquelle. Wir sind 1-Personen-Unternehmen wie andere auch. Werbeausgaben, Fahrtkosten, Studiomieten und Hotelkosten verpuffen nicht einfach, sondern wollen bezahlt werden, auch wenn wir plötzlich keine Gäste empfangen. Von den privaten Kosten für Miete, Essen, Versicherung ganz zu schweigen.
  • Mir hat es das Herz zerrissen, als ich gelesen habe, dass manchen Sexworker*innen nun die Obdachlosigkeit droht, weil sie von heute auf morgen aus den Bordellen geschmissen werden sollen. Details dazu gibt’s hier.
  • Wut und Verunsicherung: Ja, es werden Hilfen für Selbstständige versprochen. Wann die kommen und wie leicht die für Arbeitende aus dem Erotikbusiness zu kriegen sind, ist ungewiss. Viele werden sie schon allein aus Angst vor Outings nicht in Anspruch nehmen können. Und so manche Prostitutionsgegnerin nutzt die Gunst der Stunde, um unser Arbeitsverbot zynisch zu kommentieren und Corona für ihre eigene Agenda zu nutzen.
  • Mir platzt der Kragen, wenn einige Typen glauben, dass sich die Welt auch während einer Pandemie nur um ihren Schwanz dreht! Ja, wir haben alle Bedürfnisse. Nein, niemand schränkt sich gerne ein. Ja, in jeder anderen Zeit befürworte ich regelmäßige Buchungen bei Erotikprofis – aber doch nicht jetzt! Ich habe es bereits weiter oben erwähnt: Ich erhalte derzeit Anfragen für Termine, die am besten gleich morgen stattfinden sollen. Auf den freundlichen Hinweis, dass ich das weder rechtlich noch sozial verantworten kann, muss ich mich teilweise sogar beschimpfen lassen und bekomme die Erklärung, dass man „nicht leben könne ohne eine Session mindestens alle 4 Wochen.“ Fein, dann überdenk das mit deinem Überleben doch noch mal; Hauptsache und gefährdest nicht alle anderen mit deiner kopflosen Geilheit! Es gibt ja schließlich auch Alternativen, um den Druck zu kanalisieren (dazu weiter unten mehr).
  • Ich mache mir Sorgen – ein Stück weit natürlich um mich persönlich, aber auch um meine Herzmenschen und darum, wie es mit unserer Branche weitergeht.
  • Ich bin frustriert und ein bisschen pissig auf die Welt. Warum? Ich habe kürzlich ein paar Umstrukturierungen in meinem Leben vorgenommen, die mir u.a. ermöglichen, wieder flexibler Termine zu vergeben und die tausend Ideen anzugehen, die auf meiner kreativen Merkliste stehen. Ich hatte mich wahnsinnig darauf gefreut, euch das hier in meinem Blog zu verkünden und diese tollen Projekte anzugehen. Nun wird daraus nichts – erstmal. Denn immerhin: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben 🙂 Ihr hört es schon ein bisschen raus:
  • Trotz allem bin ich optimistisch. Diese Krise wird vorübergehen und hoffentlich werden wir ein paar gute Dinge aus dieser Zeit mitnehmen. Modernere Arbeitsmöglichkeiten, ein bisschen Entschleunigung, klimafreundlicheres Verhalten, mehr Wertschätzung für einige Berufsgruppen.
Pinup Nurse in Rubber

Kink während der Krise: Solidarische Sauereien

Was ihr aus medizinischer und sozialer Sicht tun und lassen solltet, habe ich ja ganz oben schon angerissen. Aber wie sieht es nun mit Sex, Kink, Fetisch, BDSM und Co. aus? Auch hier gibt es zwei verschiedene Aspekte, zu denen ich euch ein paar Gedankenanstöße liefern möchte:

  1. Wie kann ich momentan meine Bedürfnisse befriedigen?
  2. Was kann ich tun, damit auch nach der Corona-Krise noch jemand da ist, der mit mir spielt?

Das Schöne: Ganz oft lassen sich Punkt 1 und Punkt 2 vereinen 🙂

So könnt ihr momentan eure Bedürfnisse befriedigen

Reale Sessions sind etwas besonderes und lassen sich nicht einfach so ersetzen. Darum soll es aber auch gar nicht gehen. Stattdessen können wir andere Dinge tun, die auch schön sind und Spaß machen – ohne sie direkt mir persönlichen Begegnungen vergleichen zu müssen. Vorschläge meinerseits:

  • BDSM-Geschichten und Comics – z.B. gibt es Sunstone derzeit gratis!
  • Live-Chats oder erotische E-Mails
  • Telefonate
  • Fotos
  • Videos
  • Neue Sextoys ausprobieren: Bestellt, womit ihr schon so lange liebäugelt!
  • Sklavenaufgaben
  • Getragene Wäsche: Ihr könnt zwar gerade nicht meine Füße küssen, aber sehr wohl an meinen getragenen Nylons riechen.
  • Abstinenz – Wann, wenn nicht jetzt ist die beste Zeit, um mal auszuprobieren, wie geil Keuschhaltung sein kann?! 😉

Viele Damen haben ohnehin Clip-Stores, Member-Seiten oder kostenpflichtige Rufnummern. Aber auch, wenn eure liebste Domina oder Fetischlady das nicht hat: Fragt freundlich nach, ob so etwas möglich ist. Außerdem immer eine Nachfrage wert: Custom Content, d.h. Fotos oder Videos, die ganz speziell für euch gedreht werden und perfekt zu eurem persönlichen Kopfkino passen. Ich kenne das ja von vielen meiner Gäste, dass der eigene Kink zu speziell ist, als dass sich online viel passendes Material finden würde. Deshalb: Kommunikation ist der Schlüssel und lieb fragen kostet nichts 🙂

Ich selbst freue mich derzeit auch sehr über alle Anfragen dieser Art. Wie immer gilt: Es muss halt inhaltlich passen, dann sehr gern! 🙂 Um uns allen die Zeit der sozialen Distanz etwas angenehmer zu machen, habe ich deshalb gestern auf OnlyFans ein Angebot ausgesprochen, das ich hier wiederhole:

Jeder meiner Gäste/Leser/Fans hat einen Foto- oder Videowunsch frei:

Wenn das Skript zu meinen Leidenschaften passt und ich es unter den gegebenen Umständen produzieren kann, werde ich das in den nächsten Wochen tun – für nur 60% des Preises, den ich üblicherweise dafür aufrufen würde.

Anfragen dazu am besten via E-Mail. Ich bin gespannt auf euer Kopfkino!

So könnte ihr Dominas und Co. unterstützen

Es gibt etliche Möglichkeiten, wie du deine liebsten Dienstleister*innen in diesen schweren Zeiten unterstützen kannst:

  • Tob dich in Clip-Stores aus.
  • Bestelle Custom Content.
  • Verlagere deine Erziehungsbedürfnisse in Online- oder Telefonsessions.
  • Kaufe reales Merchandise, wie z.B. Poster oder getragene Wäsche.
  • Fordere Anzahlungen für nun ausfallende Sessions nicht zurück, sondern warte einfach, bis wieder Sessions möglich sind.

Unterstützung muss ja nicht immer an eine Gegenleistung gekoppelt sein. Ich weiß, dass viele von euch selbstlose Gesten viel schöner finden, weil sie besser zum devoten Naturell passen. Auch dafür gibt es Möglichkeiten. Am besten fragt ihr vorher, was eurer Herzdame gerade besonders viel Freude machen würde.

  • Gebt Online-Trinkgelder. Die meisten Clip- und Pay-Seiten haben diese Funktion.
  • Macht Werbung für sie, z.B. indem ihr Links zu ihren Webseiten und Videoseiten teilt.
  • Adopt-a-Bill: Für alle, die FinDom ohnehin ganz spannend finden, ist jetzt eine schöne Gelegenheit, eine wiederkehrende Rechnung zu adoptieren. Das kann die Miete ebenso sein, wie der Wocheneinkauf.
  • Gutscheine für bestimmte Online-Shops: Eine Webcam und ein Ringlicht, um das sexy Online-Business ausbauen zu können oder lieber Guthaben für den Lebensmittellieferdienst? Fragt, was sie braucht!
  • Fordert auf politischer Ebene schnelle, unbürokratische Unterstützung für alle, die jetzt um ihre Existenz bangen und weist da ganz besonders auf Menschen aus der Sexarbeit hin.
  • Aufmerksamkeiten von der Wunschliste: Eine Packung Pralinen bezahlt nicht die Miete, aber eine liebevolle Geste und ein kleines Stückchen unerwarteter Luxus können Balsam fürs Gemüt sein.
  • Geduld: Verbalisiert, dass eure Vorfreude auf ein Treffen nur noch größer wird, wenn es eben noch ein paar Wochen oder Monate dauert. Seid nachsichtig, wenn das Wunschvideo ein paar Tage länger braucht. Oder anders gesagt: Nehmt ihr Druck, statt ihr zusätzlich welchen zu machen.

Fazit: Wir stehen das zusammen durch!

Ihr Lieben, das war der mit Abstand längste Artikel, den dieser Blog je gesehen hat – und doch habe ich bei Weitem nicht alles gesagt, aber doch hoffentlich das Wichtigste. Es war anstrengend, diesen Text zu schreiben; nicht wegen der Länge, sondern wegen des Inhalts, wegen der vielschichtigen Gefühle und des stetig rotierenden Gedankenkarussells.

Aber du, lieber Leser, hast dich bis hierhin durchgearbeitet, du bist auf dieser gar nicht so erotischen Reise an meiner Seite geblieben. Demnach bist du offenbar einer der Gäste/Fans, die mir so nah am Herzen sind, für die ich diesen Job liebe und die der Grund sind, warum ich trotz aller Ungewissheit optimistisch bleiben kann. Dafür danke ich dir. Ich freue mich darauf, diese Krise mit dir so schön wie möglich zu machen und die Freiheit in ein paar Monaten umso mehr zu genießen.

Bis dahin freue ich mich über jede Form der Unterstützung.

Pass auf dich auf und bleib gesund!

RubberCat: Latex only Event in Hamburg – 2. November 2019

Es hängt Gummigeruch in der Luft am ersten November-Wochenende:

  • Latexstammtisch am Freitag
  • Rubber-only-Party am Samstag und
  • ein glänzendes Abschlussfrühstück am Sonntag.

Das Catonium verschreibt sich vom 1. – 3. November 2019 ganz dem Thema Latex – spielen, tanzen, socializen.

Mein persönliches Latexspielzeug kann mir an diesem Wochenende leider nicht zur Verfügung stehen, sodass ein Platz an meiner Seite frei ist. Möchtest du dich als hingebungsvoller Latexliebhaber oder als willenloses Gummiobjekt mit mir in einer glänzenden, glibischigen Welt verlieren?

Dann bewirb dich via Mail um diesen Platz und beschreib mir, zu welchen Events du mich ausführen möchtest und ob du dir eine private „Afterparty“ in deinem Hotelzimmer wünscht.

Latex-Göttin Miss Leonie in Vollgummierung im Hotelbett
I see you. Not only the social dress you wear everyday. I’m looking deeper. Recognizing you for what and who you are. Your need for transformation. Your desire to serve. Your wish to belong. Come closer. Fall down the rabbit hole and be welcomed in my shiny realm … / Photo by Hallunkenkunst

Passion Messe 16.11.2019: FemDom-Lounge & Fashion-Show

Die BDSM- und Fetish-Lifestyle-Messe „Passion“ kehrt zurück nach Hamburg!

Letztes Jahr konnte ich nur kurz ein bisschen stöbern gehen – und habe es mir trotzdem nicht nehmen lassen, vor Ort eine hübsche Gummi-Singletail zu kaufen und direkt in einem der Spielzimmer zu testen 😉 Ich mochte die Stände und den allgemeinen Spirit sehr und habe mich gefreut, dass die Kink-Messe auch 2019 zurück nach Stellingen kommt 🙂

Der Einladung in die offizielle FemDom-Lounge bin ich deshalb mit Vergnügen gefolgt. Du triffst mich dort auf jeden Fall am Samstag um 18:00 am Counter 1 und darfst einfach mal „Hallo“ sagen oder dir ein Autogramm abholen 🙂

Wer gern zu mir aufschauen und meine perfekten Kurven anhimmeln möchte: Am Samstag um 17:00 bin ich für Hebi Corsets auf dem Laufsteg der Showbühne im Obergeschoss.

Du möchtest lieber mit mir an den Messeständen stöbern und die neuen Schätze danach im Hotelzimmer ausprobieren? Oder damit im Catonium spielen gehen? Ich habe an diesem Wochenende noch Termine frei und freue mich auf deine Anfrage.

Passion Messe Hamburg 2019: Vielleicht mit Afterparty in deinem Hotelzimmer und Domina Miss Leonie?

WANTED: London Slaves 2.10. – 7.10.2019

I’m immensely happy to attend Madame Caramel’s FemDomBall this year. As it has been far too long since I last visited London I decided to add a few days of vacation to it. This is a rare chance for lifestyle subs who really want to serve:

  • Entertain me in the evening: fine dinner, a fancy cocktail bar, the theater, …? Be creative and make sure we will share fond memories of this evening.
  • Take me shopping: Oxford Street or Knightsbridge? Maybe more intimate places like What Katie Did, House of Harlot or lingerie boutiques? You will be my perfect assistant helping me with zippers and laces, giving your opinion when asked and of course picking up not only the bags but also the bills.
  • Breakfast Boy: A tall vanilla latte with soy milk and a pinch of cinnamon. Accompanied by a vegan sandwich or some vegan pastry. I will tell you a time and place where you will wait for me and hand me my to-go breakfast to start a fabulous day of kink and culture.
  • The Human ATM: You are no good at serving physically but you get so damn hard by the idea of handing me your hard earned cash? Then you may apply for a public cash meet.
  • Foot massages after a long day: I love exploring cities by foot. And my feet hate me for it! 😀 You may tend to my feet and legs and help me relax after an exciting day.

I’m on vacation that meens I will not offer regular paid sessions. You want to seize the chance of serving a naturally dominant lady in her private time? Then apply via email with your intended way of serving, your availability and the subject „London Slave 2019“.

photo: Fotorella Berlin, servant: Honey Magnolia

There is also a chance for those who love the exquisite smell of a Goddess. You may buy my worn, probably sweaty intimates:

  • Available: panties, socks, pantyhoses, t-shirts.
  • Apply early as there is a natural limitation of how many items I will wear during the week 😉
  • Special requests can be made until 29.9.2019.
  • I can seal them airtight and ship them to you or you might receive them from my hands personally.
  • Prices start at 50 GBP/EUR per item and 75 GBP/EUR for a pick up meeting.

Requests may be sent via email with the subject line „Intimates of London 2019“ and include your desired item(s) and preferred way of delivery – inkl. availability if you want to meet in person.

photo: Fotorella Berlin

2019: My 30th Birthday

About two weeks ago I turned 30 and I want to take this oppurtunity to thank all the lovely people who thought of me, spoiled and accompanied me over the last year(s). It’s a treat to know you all, my dear kinksters and submissives, my devouted slaves and my supporting fans! <3

And of course I can’t resist to share some of the lovely presents I received, like …

  • the historic riding whips from my pain slut
  • the vibrating geisha balls from my cuckolded rubber slave
  • the voucher for two custom made whips
  • jewelery
  • stockings
  • flowers
  • perfume
  • many things more, but above all: A ton of love from wonderful people <3

By the way: Society keeps on suggesting to women that they should panic when turning 30: getting baby fever, buying tons of anti-aging serums or cleaning the stairs of the townhall (a weird rite from Northern Germany that never quite understood …) and of course that we will „age out of sexwork“.

Well, what shall I say? Bullshit! I have never been happier with my live and my career than I am now and for no money in the world I would like to be 20 again 😀 So ladies, keep calm and keep on being fabulous! Life gets even sweeter when you get older <3

Fotograf gesucht: Trenchcoat & Nylons

Der Sommer war, naja, typisch hanseatisch und der Herbst ist nicht mehr weit. Ich habe Lust auf ein elegant-erotisches Outdoor-Shooting:

  • Setting: Parkbank und Herbstlaub im Sonnenschein
  • Outfit: Trenchcoat, Pumps, Handschuhe, Nahtnylons
  • Stil: Pin-up, classy/teasing (ein hervorblitzender Strumpfrand, aber kein provokantes Dessous in Public)
  • Location: gilt es noch (gemeinsam zu finden), bevorzugt Hamburg und Umgebung

Vertragsform: TfP (Spaß und Bilder für beide) inkl. gewerblichem Nutzungsrecht

Optisch soll das Ganze in diese Richtung gehen:

Wenn du Lust auf dieses Projekt hast, schick mir deine Anfrage gern unter dem Betreff „Trenchcoat & Nylons“ am kontakt@miss-leonie.com – Links zu deinen Referenzen nicht vergessen 😉

SOLD: Frau Doktors Klinik-Stilettos / Kinky Clinic High Heels

SALE: Overknee PVC Boots / Lack-Stiefel

Veröffentlicht am 28. Juli 2019

[English version below the picture]

VERKAUFT

Du musst Frau Doktor ständig auf die Füße starren und würdest zu gern ihre getragenen High Heels ablecken? Hm, das könnte ein interessanter Teil deiner Therapie werden …

Eckdaten:

  • Größe: 42 (US 12/UK9)
  • Preis: 75 Euro (inkl. Versand in Europa)
  • Wunschfotos/-videos sind mögich (kosten extra)
  • Zahlungsmöglichkeiten: Amazon, Credit Card, PayPal, bar bei Live-Treffen

Du möchtest diese Schätzchen lieber persönlich überreicht bekommen, statt sie aus einem Postkarton befreien zu müssen, hast aber gerade keine Zeit für eine große Session?

Du kannst für 100 Euro ein Kaffee-Date buchen: Wir treffen uns zentral in Hamburg, plaudern bei Kaffee/Tee ein bisschen und ich überreiche dir hochstpersönlich meine Schuhe.

ou always have to stare at your doctor’s sexy feet and would love to worship her heels with your tongue. Mmmmhh, that could be an interesting part of your therapy …

Quick Facts:

  • size: D 42 (US 12/UK9)
  • price: 75 Euro (inkl. shipping in Europe)
  • custom photos/videos are possible (additional costs)
  • payment methods: Amazon, Credit Card, PayPal, cash during live sessions

You would like to receive these beauties from my hands personally rather than opening a parcel but you don’t have time for a big session right now?

You can book a coffee date for 100 Euro: We meet in central Hamburg, have some tea/coffee and a little chat and I’ll hand over my shoes to you.

SOLD: Abgeliebte Peeptoes / Heavily used High Heels

[English version below the picture]

VERKAUFT

Liebe Schuhfans, ihr kennt das: Man hat unzählige im Schrank und nimmt doch immer wieder das eine Lieblingspaar. Bei mir ist es das hier: Satin-Peeptoes mit Glitter-Absätzen und pinker Sohle. Sie sind ca. 15 cm hoch, aber laufen sich wie Hausschuhe. Himmel, wie viele Kilometer ich über die Jahre damit zurückgelegt habe! Wer mich in Studio besucht hat, hat diese Schuhe bestimmt mal an mir gesehen – immerhin besitze ich sie nun seit ca. 8 Jahren. Es fällt gar nicht so leicht, mich zu trennen, aber ich möchte sie gern in Liebhaberhände abgeben, an jemanden, der sich für die schmutzigen Innensohlen so richtig begeistern kann!

Eckdaten:

  • Größe: 42 (US 12/UK9)
  • Preis: 120 Euro (inkl. Versand in Europa)
  • Wunschfotos/-videos sind mögich (kosten extra)
  • Zahlungsmöglichkeiten: Amazon, Credit Card, PayPal, bar bei Live-Treffen

Du möchtest diese Schätzchen lieber persönlich überreicht bekommen, statt sie aus einem Postkarton befreien zu müssen, hast aber gerade keine Zeit für eine große Session?

Du kannst für 100 Euro ein Kaffee-Date buchen: Wir treffen uns zentral in Hamburg, plaudern bei Kaffee/Tee ein bisschen und ich überreiche dir hochstpersönlich meine Schuhe.

Dear shoe lovers, you know that phenomenum: You have innumberable shoes but you always chose your favourite pair over everything else. That is my favourite pair: satin peep toes with glitter heels and pink soles. 15 cm high but as cosy as slippers. Gosh, how many miles I walked in these babies! If you visited me at the dungeon you surely saw these shoes – after all I own them for about 8 years now. I don’t part with them easily but I want to give them to a rea shoe fan who has a thing for used and dirty innersoles.

Quick Facts:

  • size: D 42 (US 12/UK9)
  • price: 120 Euro (inkl. shipping in Europe)
  • custom photos/videos are possible (additional costs)
  • payment methods: Amazon, Credit Card, PayPal, cash during live sessions

You would like to receive these beauties from my hands personally rather than opening a parcel but you don’t have time for a big session right now?

You can book a coffee date for 100 Euro: We meet in central Hamburg, have some tea/coffee and a little chat and I’ll hand over my shoes to you.

SOLD: Lack-Peeptoes / Patent Leather Slingback High Heels

[English version below the picture]

VERKAUFT

Glänzender Lack, rote Sohle, gefährliche Stielletto-Absätze: Diese High Heels sind ein echter Hingucker und haben manches Abenteuer mit mir erlebt. Dafür allerdings sind sie in fabelhaftem Zustand. Der aufmerksame Liebhaber wird aber die eine oder andere kleine Tragespur finden 😉

Eckdaten:

  • Größe: 42 (US 12/UK9)
  • Preis: 85 Euro (inkl. Versand in Europa)
  • Wunschfotos/-videos sind mögich (kosten extra)
  • Zahlungsmöglichkeiten: Amazon, Credit Card, PayPal, bar bei Live-Treffen

Du möchtest diese Schätzchen lieber persönlich überreicht bekommen, statt sie aus einem Postkarton befreien zu müssen, hast aber gerade keine Zeit für eine große Session?

Du kannst für 100 Euro ein Kaffee-Date buchen: Wir treffen uns zentral in Hamburg, plaudern bei Kaffee/Tee ein bisschen und ich überreiche dir hochstpersönlich meine Schuhe.

Shiny patent leather, red soles, dangerously erotic stilettos heels: These shoes are a fetishist’s dream and accompanied me on quite some adventures. Considering that they are in a fabolous condition but of course the close admirer will find some clues that I loved wearing them 😉

Quick Facts:

  • size: D 42 (US 12/UK9)
  • price: 85 Euro (inkl. shipping in Europe)
  • custom photos/videos are possible (additional costs)
  • payment methods: Amazon, Credit Card, PayPal, cash during live sessions

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SOLD: Overknee PVC Boots / Lack-Stiefel

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VERKAUFT

Du möchtest gern ein richtig abgeliebtes Paar Stiefel von mir haben? Oh, was diese Overknees alles gesehen haben … Sie sind immer noch tragbar, aber man sieht ihnen den heftigen Gebrauch schon deutlich an.

Eckdaten:

  • Größe: 42 (US 12/UK9)
  • Preis: 75 Euro (inkl. Versand in Europa)
  • Wunschfotos/-videos sind mögich (kosten extra)
  • Zahlungsmöglichkeiten: Amazon, Credit Card, PayPal, bar bei Live-Treffen

Du möchtest diese Schätzchen lieber persönlich überreicht bekommen, statt sie aus einem Postkarton befreien zu müssen, hast aber gerade keine Zeit für eine große Session?

Du kannst für 100 Euro ein Kaffee-Date buchen: Wir treffen uns zentral in Hamburg, plaudern bei Kaffee/Tee ein bisschen und ich überreiche dir hochstpersönlich meine Schuhe.

You want to own a pair of very well worn overknee boots? Oh, how many sessions these high heels have seen… They are still wearable but you certainly can see how heavily used they are.

Quick Facts:

  • size: D 42 (US 12/UK9)
  • price: 75 Euro (incl. shipping in Europe)
  • custom photos/videos are possible (additional costs)
  • payment methods: Amazon, Credit Card, PayPal, cash during live sessions

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