How not to be a timewaster

Meaning well and doing well are two different things that are sometimes getting mixed up.

There are a lot of timewasters out there who just have no respect for the women they are talking to. I’m in this business much too long to make a fuss about these guys – the moment I uncover what they are they don’t get any more attention. Done.

But it’s a bit more tricky with potential clients who mean well but don’t think enough about what their actions really mean to the addressed lady. For you guys I have discoverd a very helpful piece of writing: Different Types of Timewasters by eyemblacksheep. This might also be helpful for the less experienced ladies that I know read my blog. Enjoy!

Kostenloser Besuch bei einer Domina: Das Bäcker-Gleichnis

Ich habe das so oft in persönlichen Nachrichten geschrieben, dass ich jetzt hier einen Blogeintrag dazu mache – dann kann ich demnächst einfach nur noch den Link hierher als Antwort schicken :D

Die Ausgangssituation unserer kleinen Erzählung:
Irgendwer schreibt mich irgendwo an und fragt, ob man…

  • mir auch gratis dienen darf?
  • mich mal auf nen Kaffee einladen darf?
  • mein ganz privater Sklave sein darf?
  • mich außerhalb des SM-Kontextes kennenleren kann?

Natürlich darf man mich auf einen Kaffee einladen – wenngleich ich Tee bevorzuge. Zum Beispiel vor oder nach einer Session oder im Rahmen einer persönlichen Übergabe von getragener Wäsche. Und fast alle meine Spielgefährten lernen während unserer gemeinsamen Zeit auch Facetten von mir kennen, die nichts mit BDSM zu tun haben. Der harte Kern der Sache bleibt aber: Meine Zeit ist knapp und wenn ich sie damit verbringen soll, anderer Menschen Fantasien wahrwerden zu lassen, erwarte ich eine entsprechende Gegenleistung. (Spoiler alert: Devotion, Geilheit und Schmerzen sind keine validen Gegenleistungen.) Eigentlich ja ein sehr einfaches Prinzip, das aber doch erstaunlich viele Männer zu überfordern scheint. Daher gestalten wir das doch mal ein bisschen alltäglicher:

Lieber Fragesteller, du trittst an eine erotische Dienstleisterin heran und fragst sie, ob sie unentgeltlich ihre Zeit mit dir verbringen würde. Und das, obwohl die Gesellschaft dieser Dame ja der Kern ihrer gewerblichen Tätigkeit ist. Das kommt dir nicht dreist vor? Nicht mal merkwürdig? Hm, dann stell dir diese Frage: Würdest du den Bäcker deines Vertrauens fragen, ob er dir seine Brötchen schenkt? Vermutlich nicht. Und erst recht würdest du nicht auf Idee zu kommen so zu argumentieren: “Ich finde, Ihre Brötchen sind die besten Brötchen weit und breit, Herr Bäcker! Und weil ich Ihre Brötchen so großartig finde, möchte ich von nun an jeden Tag vorbeikommen und Ihre Brötchen geschenkt bekommen. Und weil ich beim Essen immer sehr glücklich aussehe und einen hübschen runden Bauch kriege, haben Sie ja auch was davon! Denn Bäcker mögen doch glückliche, satte Menschen, nicht wahr?”.

Die besonders Klugen wenden an dieser Stelle nun gern ein, dass ein Bäcker ja aber auch privat mal Brötchen bäckt.
Das stimmt! Das macht der Bäcker für Menschen, die er besonders gern hat, aber nicht für irgendwelche wildfremden Leute aus dem Internet, die einfach nur Bock auf Brötchen haben.

Nun gibt es noch diejenigen, die sagen, sie wollten ja gar keine Brötchen (Session), sondern nur mal die Backstube besichtigen (mich kennenlernen).
Mal ernsthaft: Niemand besichtigt eine Backstube, wenn er kein Interesse an Backwaren hat. Was soll der Unfug? Außerdem: Man bezahlt mich stets für meine Zeit, nicht für irgendwelche konkreten Praktiken. Es ist also völlig egal, ob ich ich eine fünfstöckige Hochzeitstorte backe oder nur mit dir in der Backstube sitze – du genießt meine Gegenwart und nimmst damit meine Dienstleistung in Anspruch.

In diesem Zusammenhang fällt übrigens auch gern das Pseudoargument mit dem Spaß an der Sache. Das ist ein Problem, mit dem vor allem Künstler und Sexarbeiter zu kämpfen haben: Warum sollen wir gratis arbeiten, nur weil wir große Freude an unserer Arbeit haben? Das würde doch auch niemand von Ärzten, Lehrern oder Frisören erwarten – oder von Bäckern, um im Bild zu bleiben. Im Rückschluss würde das ja sonst bedeuten, dass alle Menschen, die Geld für ihre Arbeitsleistung bekommen, ihren Job hassen. Und Himmel, das wäre ja schrecklich!

Nun, lieber Leser, der du den Link zu diesem Artikel nicht grundlos erhalten hast, hoffe ich, das du dein Verhalten in deinem stillen Kämmerlein überdenkst und in Zukunft keine Profis mehr anschreibst, um nach kostenlosen Sessions zu fragen. Wenn Du BDSM völlig ohne finanziellen Hintergrund möchtest, gibt es ja ausreichend viele Portale, auf denen man(n) Frauen kennenlernen kann. Die werden zwar noch wählerischer sein, als die Dienstleisterinnen, haben in der Regel nicht so viele tolle Fotos und nicht so teures Equiment und auch nicht so viel Erfahrung, aber hey, irgendwas ist halt immer. Aber immerhin ist es dann gratis … ;)

Hach, schön, dass wir das klären konnten! :)

Info: Anfragen via Email und Telefon

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Einige von euch haben es sicher schon bemerkt, aber für alle anderen hier nochmal der offizielle Hinweis:

Ich bin mittlerweile nur noch schwer telefonisch zu erreichen.
Wenn du direkt mit mir sprechen möchtest, um einen persönlichen Eindruck zu bekommen, darfst du natürlich nach wie vor gern anrufen. Die besten Chancen, dass ich tatsächlich rangehe, hast du unter der Woche zwischen 20:00 und 22:00 oder aber am Wochenende.

Deshalb bevorzuge ich aktuell die Kontaktaufnahme via Email. Meine Mails kann ich immer und überall lesen. Beantworten werde ich sie in der Regel am Abend, wenn es um zeitnahe Termine geht oder ganz entspannt am Wochenende, wenn der angefragte Termin noch etwas weiter entfernt ist.

Auch meine Zeiten für mögliche Sessions haben sich verändert:
Mo – Fr ab 18:30
Sa & So ganztägig, Mindestbuchungszeit 2 Std.

Termine müssen mindestens einen Tag vorher vereinbart und ggf. angezahlt werden.

Many of you guys already noticed but for everyone else here comes the official info:

It is very hard to reach me via telephone these days.
If you would like to talk to me to get a good personal impression feel free to call! To have a good chance that I’ll pick up the phone try it during between 20:00 and 22:00 during the week or wait until the weekend.

I prefer enquiries via email at the moment because I can read my mails everywhere and everytime. Usually I I’ll respond in the evening when you ask for for an appointment on a relatively short notice. If your desired date is somewhat farer away I’ll probably take time for it during the weekend.

Also the possible time for sessions changed:

Mo – Fr not before 18:30
Sa & So the whole day, minimum booking time 2 hours

Appointments must be arranged at least one day in advance. Also a possible deposit must have reached me at least one day before our appointment.

Kinky Impressions of Hotel Sessions

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Nachdem ich mich entschieden habe, mich aus der Studiolandschaft zurückzuziehen und nur noch völlig unabhängig “on location” in (vornehmlich) Hotels zu spielen, hat mich eine Menge positives Feedback erreicht und ich bin sehr dankbar für diese Rückmeldungen und das in mich gelegte Vertrauen!
Heute gewähre ich einen kleinen Blick durch’s Schlüsselloch der Hoteltür, um euch einen Eindruck zu geben, wie so ein Fetisch-Escort im Hotel aussehen kann.
Natürlich ersetzen Bilder niemals das Erleben ;)

I got a lot of positive feedback for my decision to draw back from working at a dungeon and being fully independent and doing sessions on location in hotels and fetish locations. I thank you all for that feeeback and the trust!
Today I will gift you with a little glimpse behind the hotel doors to give you a taste of how a fetish escort session may look like.
Of course pictures can’t substitute the experience ;)

Ablauf einer Hotel-Session

Nachdem ich die Frage in den letzten Wochen häufiger gehört habe und sich das viele offenbar komplizierter vorstellen, als es tatsächlich ist, gibt es hier ein kleines How-To Hotel-Session ;)

Kontaktaufnahme:
Egal ob du anrufst oder eine Email schreibst, am besten hast du dir vorher die Antwort auf folgende Fragen überlegt:
Wann möchtest du mich treffen? (Datum, Uhrzeit)
Wo soll die Session stattfinden? (Stadt, ggf. konkretes Hotel)
Was möchtest du erleben? (Neigungen, Wünsche)
Wie lange darf unsere Begegnung dauern bzw. was ist dein Budget?

Nur wenn ich diese Informationen habe, kann ich entscheiden, ob ich deine Fantasien begleiten möchte und ob mein Kalender das zulässt.
Wenn es zeitlich und inhaltlich passt, vereinbaren wir einen festen Termin.
Sollten wir uns noch nicht persönlich kennen, werde ich dich um eine Anzahlung bitten. Diese Anzahlung ist notwendig, um mir zu versichern, dass ich nicht umsonst Vorbereitungen treffe und kann per Überweisung oder Kreditkarte vorgenommen werden.

Nun gibt es 2 Möglichkeiten.

Variante A: Ich stelle die Location

In der Regel wird das ein Hotel sein, es kann aber auch durchaus ein BDSM-Apartment sein. Für was ich mich entscheide, hängt vom Inhalt und der Länge der Session ab und natürlich auch ein wenig davon, was gerade buchbar ist.
Ich lasse dich zeitnah die Adresse wissen und schicke dir kurz vor unserem Termin die Zimmernummer.
Zur vereinbarten Zeit klopfst du an meiner Tür und ich lasse dich ein. Eventuell unterhalten wir uns noch ein wenig bevor es los geht. Im Grunde alles, wie im Studio auch: Ein persönliches Vorgespräch, Duschen, Spiel, Duschen, Nachgespräch.

[Update: Nur noch in sehr seltenen Ausnahmen kümmere ich mich um die Räumlichkeiten. Für gewöhnlich wird das deine Aufgabe sein.]


Variante B: Du stellst die Location

Der Klassiker für Hotelbuchungen: Du bist ohnehin (geschäftlich) in der Stadt, möchtest den Abend im Hotelzimmer aber nicht mit Pay-TV und überteuerten Erdnüssen verbringen, sondern lieber spannend gestalten. Das Hotel teilst du mir schon bei der Buchungsanfrage mit, die Zimmernummer sobald du eingecheckt hast. Du öffnest mir frisch geduscht die Tür, wir unterhalten uns ggf. noch ein wenig bevor das Spiel beginnt und genießen dann die gemeinsame Zeit. Der Vorteil für dich: Du kannst erschöpft und glücklich liegen bleiben, nachdem ich mit dir fertig bin, statt dich wieder herrichten zu müssen, um im Endorphinrausch irgendwie den Weg nach Hause zu finden *schmunzel*
Denkbar einfach und bequem also.

Wenn du das Hotel nur für unser bizarres Intermezzo buchst, ist das auch gar nicht so kompliziert. Ich greife im Folgenden mal die häufigsten Fragen auf, die mich dazu bisher erreicht haben:
Ich weiß nicht welches Hotel…!?
Kein Problem. Auf meiner HP findest du einige Vorschläge für Hotels und Fetisch-Locations. Gern schicke ich dir auch noch eine längere Liste mit Möglichkeiten.
Muss es unbedingt ein 4- o. 5-Sterne-Hotel sein?
Nein. Ich erwarte, dass es sauber und modern ist und ich eine realistische Chance habe, einen Parkplatz* zu finden, da ich meinen Spielkoffer nicht meilenweit schleppen möchte. Alles andere ist optional. (* Das kann man als Suchkriterium auf Webseiten wie booking.com etc. einstellen. Man muss also nicht Sherlock Holmes sein, um das herauszufinden ;) )
Guckt das Hotelpersonal dann nicht komisch?
Wieso? Wegen was? Du bist ein Mensch, der ein Hotelzimmer bucht. Ende. Dass ich später an deiner Tür klopfe, wissen nur du und ich und was hinter dieser Tür passiert, weiß außer uns beiden erst recht niemand.
Muss ich dann im Hotel übernachten?
Nein, wenn du das nicht möchtest, musst du nicht. Du kannst auch am selben Tag wieder auschecken. Das Personal wird dich evtl. fragen, ob irgendetwas nicht Ordnung war. Du versicherst ihnen, dass alles bestens war, du aber leider kurzfristig zu einem Termin weiter musst. Hamburg ist eine Stadt der Geschäftsreisenden. So etwas passiert dauernd und so lange das Zimmer bezahlt ist, ist dem Hotel doch denkbar egal, ob du wirklich darin geschlafen hast.
Die Mindestbuchungssumme beträgt 200€.
Vorgespräch, Duschen und das Ein- und Auspacken meiner Spielutensilien zählen nicht in deine gebuchte Spielzeit.

Wenn noch Fragen offen sind, ziert euch nicht, sie zu stellen! :)

Ein neues Kapitel – Vom Studio ins Hotel

“Du bist schon anders als die anderen…”

Ein Satz, den ich in meinem Leben oft gehört habe und der in der Tat treffend ist, wenn man mich beschreiben will. Damit meine ich nicht nur den BDSM- und Fetisch-Bereich, aber in den weiteren Ausführungen will ich mich dennoch darauf beschränken.
Nicht viele Menschen haben das Glück, ihr Geld mit etwas verdienen zu dürfen, das sie lieben. Nicht viele Menschen haben das Glück, ihrer Arbeit an einem Ort nachgehen zu können, an dem sie sich gedanklich zu Hause fühlen. Ich hatte dieses große Glück im Studio M.Z. Labyrinth über viele Jahre. Hier konnte ich durch die hervorragende Ausbildung von La Marfa sehr schnell den Kinderschuhen des professionellen SM entwachsen. Ich konnte in mich hineinhorchen und mich fragen: „Was ist eigentlich mein BDSM? Was bewegt mich?“ und meinen höchstpersönlichen Impulsen nachgeben, weil ich das richtige Handwerkszeug dazu parat hatte. Ohne Frage wäre es einfacher gewesen, bekannte, offensichtlich funktionierende Klischees zu kultivieren. Aber „einfach“ war irgendwie noch nie so richtig mein Ding… Ich traf auf Menschen mit den unterschiedlichsten Fantasien und den unterschiedlichsten Charakterzügen. Ich genoss die meisten dieser Begegnungen und zog selbst aus den anderen so manche Lehre, die ich nicht missen möchte. Ich finde Lernprozesse wunderbar und lächle daher selig, wenn ich sage, dass ich und mein Spiel sich über die Jahre verändert haben. Wäre es nicht schlimm, etwas jahrelang zu praktizieren, ohne sich dabei vom Fleck zu bewegen? Das Studio M.Z. Labyrinth gab mir den Raum ich selbst zu sein, mehr und mehr ich selbst zu werden. Denn den Schritt vom Klischee zurückzutreten, das Wagnis einzugehen, anders zu sein, das ist keine kleine Sache und es ist nicht ohne Risiken (emotionaler und finanzieller Natur gleichermaßen). „Anderssein“ aber war an diesem Ort ganz normal; eine Erkenntnis, die mir so deutlich tatsächlich erst mit dem heutigen Abstand kommt. La Marfa und Madame Zarah waren absolute Unikate: Unverbiegbare Relikte aus einer Zeit vor Instagram-Dommes und Shades of Grey, definitiv nicht für die breite Masse geeignet, aber eine absolute Erfüllung für den bewussten Gast, der etwas Größeres sucht als den vermeintlich real gewordenen Fetisch-Porn.
Dass ich, die ich ja schon immer ein bisschen anders war, in dieser Gesellschaft nicht zur Massenware herangereift bin, ist kaum verwunderlich. Nein, ich bin recht speziell geworden in dem, was ich biete. So manches, was mich früher begeistert hat, habe ich hinter mir gelassen, obwohl es sich gut verkaufen ließe. Anderen Themen widme ich mich dafür mit einer Leidenschaft, die ich mir in meinen Anfängen nicht hätte träumen lassen. Die eigene Andersartigkeit zu lieben, ein sehr fein funktionierendes Gehirn zu haben und dann auch noch dominant veranlagt zu sein, das ist eine reizvolle Kombination, aber eben auch eine schwierige, denn es sorgt dafür, dass ich Ansprüche habe: an mich, an meine Gäste und meine Umgebung. Mit meinen Ansprüchen an mich komme ich hervorragend klar und sie führen in zweiter Instanz dazu, dass meine Gäste wunderbare Sessions erleben. Als Gast meine Ansprüche zu erfüllen, ist gar nicht so wahnsinnig schwer, wenn man über eine Grundausstattung an Manieren und Menschenverstand verfügt und zu meinen Neigungen passt. Mit der Umgebung ist das so eine Sache… Ich bin in einem Studio „groß geworden“, das für mich nicht absolut perfekt war, aber schon sehr, sehr gut zu mir und meinem Spiel passte. Inwiefern das ein Henne-Ei-Problem ist, mag man hier durchaus diskutieren, denn natürlich mag man das, womit man aufwächst. So funktionieren sämtliche Kulturen rund um den Globus. Egal ob ich nun Henne oder Ei bin, das M.Z. Labyrinth hat mich auf jeden Fall geprägt.
Wer mich kennt, weiß dass ich sehr detailverliebt bin und eine sehr sensible Wahrnehmung habe. Das hat viele Vorteile, aber eben auch Nachteile: Eine für meine Bedürfnisse nicht-ideale Konstruktion fühlt sich für mich bisweilen an wie das Nägelkratzen auf der Tafel; ein etablierter, aber für mich unintuitiver Ablauf stresst mich über das gesunde Maß hinaus und die Erkenntnis, dass nicht alle meine (z.T. bizarr hohen) Ansprüche teilen, bringt mich regelmäßig aus dem Konzept. Meine Stammgäste wissen aus persönlichen Gesprächen, wie sehr mir noch immer das Herz blutet, wie sehr ich das M.Z. Labyrinth vermisse. Und es mag bestimmt auch nicht zuletzt diese unüberwundene Trauer über den Verlust der professionellen Heimat sein, die es mir unmöglich gemacht hat, woanders wirklich „anzukommen“, statt sich nur zu arrangieren. Das mag man sentimental und unprofessionell finden – eine Einschätzung, die ich absolut nachvollziehen kann – aber wenn man die Leidenschaft zur Profession macht, bleiben solche Stolperstricke nicht aus und ich für meinen Teil habe nach langem Ringen beschlossen, mir diese unprofessionelle Sentimentalität zu erlauben. Ich glaube nicht, dass ich aktuell eine neue geistige Heimat in Hamburg finden kann. Dazu hängt mein Herz noch zu sehr in der Schützenstraße. Meine dominant-fetischistische Tätigkeit aufzugeben, kommt für mich allerdings auch nicht in Frage, denn dafür hängt mein Herz viel zu sehr am Profi-BDSM.

Was ist also die Lösung? Die Lösung ist ein dritter Weg, der gar nicht mal so neu ist: Ich habe schon immer sehr gern in Hotels und semi-privaten Fetisch-Locations gespielt. Das habe ich in den letzten Jahren ohnehin immer mehr getan und immer mehr genossen, weil es sich hervorragend mit meiner Leidenschaft für bestimmte Spielformen ergänzt. Mein eigener Fundus an Spielzeug und Accessoires ist groß genug, um nichts vermissen zu lassen, selbst eine Auswahl an Gästelatex hängt mittlerweile in meinem Schrank. Eine Hotel-Session steht einer Studio-Session in nichts nach, sofern sich der Fetisch nicht explizit auf rote Wände und schwarze Polstermöbel bezieht. Ohne Frage gibt es ein, zwei Spielarten, für die man doch ganz gern ein Spezialmöbelstück zur Hand hat, aber auch dafür hat Norddeutschland ja verschiedene schöne Orte zu bieten, die man tageweise mieten kann. Viel wichtiger als die Ausstattung eines Raumes ist doch das Mindset der darin Agierenden. Meine besten Sessions spiele ich, wenn ich den Kopf frei habe und mich ganz dem Spiel hingeben kann. Ich denke, das geht uns allen so.
Warum aber fühle ich mich aktuell vor allem an „fremden“ Orten so beschwingt? Ein Erklärungsversuch: Ein schickes Hotelzimmer oder eine schöne Fetisch-Location sind sind wie eine Affäre. Man kostet den Moment aus, genießt die gemeinsame Zeit und ist sich danach nichts schuldig. Ich muss mich nicht fragen, wer danach die Dusche putzt oder ob der Bock mal neu gepolstert werden müsste. Ich muss auf niemandes Terminkalender Rücksicht nehmen als auf meinen eigenen. Ich muss mich nicht bemühen, mich ein ein bestehendes System einzufügen, sondern kann grenzenlos ich selbst sein. Mein Kopf ist einfach viel, viel freier. Für jemanden mit Affinität zum Brainfuck ist das ein nicht unerheblicher Pluspunkt *schmunzel*

Nun schrieb ich weiter oben auch, dass privatere Locations gewissen Spielneigungen entgegenkommen. Konkret meint das:

Langzeiten:
Ich liebe Spiele, die sich nicht nur über 1-2 Stunden bewegen, sondern gern über 3, 4, 5 Stunden oder eine ganze Nacht. So lassen sich ganz andere Dynamiken und Intensitäten erzeugen. Solche langen Zeiträume brauchen aber auch Pausen. Die kann ich viel großzügiger gewähren, wenn ich nicht das Gefühl habe, damit gerade jemand anderem den Raum wegzunehmen. Egal ob Tageslangzeit oder Overnight: Ich bleibe bei solch langen, intensiven Begegnungen gern gedanklich bei mir und meinem Spielobjekt. In einem Studio setze ich nur einen Fuß vor die Tür und bin mit anderen Menschen und anderen Bedürfnissen konfrontiert, die konträr zu meinem Spiel laufen. Natürlich kann ich damit umgehen, dafür bin ich Profi, aber schöner finde ich es eben ungestört. Außerdem bin ich viel flexibler, Langzeiterlebnisse budgetflexibel gestalten zu können, wenn der Raum nur uns gehört.
Worshipping: Ein nicht geringer Teil meiner Sessions dreht sich um die Verehrung meiner Person und/oder meines Körpers. Das sind sinnliche, meist eher langsame Sessions, in denen ich mich mit Hingabe in meine Rolle als persönliche Göttin fallen lasse. Und ich muss ganz ehrlich sein: Als Göttin liegt es sich in einem weichen Hotelbett schöner als auf einer harten Bondageliege und das Flair von 4-Sterne-Hotels ist definitiv ein stimmiger Rahmen für so ein Anbetungsszenario.

Badewannen:
Meine Begeisterung für Wannengenüsse kann man ja auf meinem Twitter-Kanal ganz gut verfolgen (#BathtubGoddess). Gelegentlich teile ich diese Begeisterung mit meinen Gästen und zelebriere sehr intensive, burlesque anmutende Tease-and-Denial-Szenarien, bei denen ich mich in der Wanne aale – mal in Latex, mal ohne. Dazu braucht es aber eben eine große Wanne. Eine Studiodusche wird da beim besten Willen kein Ersatz sein können. Auch einige andere „feuchte Spielarten“ sind mir in einladenden Badezimmern am liebsten, wenn ich mich denn dazu hinreißen lasse.

Duos:
Ich finde Spiele mit einer zweiten dominanten Dame wunderbar, wenn die Chemie stimmt. Da ich aber nun mal sehr speziell bin, braucht es da auch einen auf ähnliche Weise speziellen Gegenpart. Madame Zarah war so jemand. Himmel, was hatten wir Spaß zusammen! Aber auch privat habe ich dominante Freundinnen, die die selbe Art von liebevoll-hinterhältigem Spiel lieben wie ich, aber nicht professionell in Erscheinung treten möchten. In ein Studio gehören korrekterweise nur die Damen des Studios. In eine private Location bringe ich ggf. auch gern eine Freundin mit. Meine private Sklavin findet den Gedanken, zur Verfügung gestellt zu werden, ebenfalls reizvoll, braucht dafür aber eine intime Umgebung, wie sie im Studio nur schwer herzustellen ist.

Klassische Herrschaftsszenarios:

Mit „klassischen Herrschaftsszenarios“ meine ich Spiele, in denen das Dienen an erster Stelle steht. Du bringst mir die Schuhe, kochst mir Tee, heizt den Kamin an, lässt mir Badewasser ein,… Alles Dinge, die sich schlecht bewerkstelligen lassen, wenn man das Spielzimmer des Studios allein nicht verlassen darf. Wenn man diese Diensteifrigkeit aber in einem Apartment oder gar einem Herrenhaus ausleben darf, ermöglicht das ein viel erfüllenderes Erleben für alle Beteiligten.

Bestimmt könnte ich noch weitere Beispiele aufführen, aber ich denke, die Tendenz ist klar geworden; zumindest so klar, wie sie für jemanden werden kann, der nicht in meinem Kopf steckt *lächel*
Mir ist wichtig, klarzumachen, dass dieser Schritt keine Entscheidung gegen etwas ist, als vielmehr eine sehr bewusste, lange abgewogene Entscheidung für einen neuen Weg, von dem ich glaube, dass er mich und meine Gäste glücklich machen wird.
Wer dennoch Zweifel hat, ob seine bisher im Studio verwirklichten Fantasien im Hotel oder anderswo umsetzbar sind, darf mich wie immer gern anrufen und wir klären das einfach für den ganz individuellen Fall ab.
Wer Sorge bzgl. finanzieller Veränderungen hat: Es bleibt beinm altbekannten Stundensatz. Wenn du mir gern die Organisation des Hotelzimmers abnehmen möchtest, revanchiere ich mich dafür gern mit 30min extra Spielzeit. Zusätzlich habe ich ein paar neue, spannende Specials kreiert.

Auf meinen Homepages werden sich durch die neue Situation einige Änderungen ergeben. Es lohnt sich also, in Zukunft hin und wieder mal wieder einen Blick schweifen zu lassen. :)

Ansonsten bleibt an dieser Stelle erst mal nicht mehr viel zu sagen außer: Ich freue mich, mit liebgewonnen Stammgästen ein neues Kapitel aufzuschlagen und neue Menschen mit auf die nächste Reise nehmen zu können.

Just some stuff for being a naughty doctor…

I guess my postman starts wondering why I get so many big and heavy packages :D
Today I restocked some of the bare necessities for playing safe and clean while being very dirty ;)

Eletro therapy with TENS stimulation; irrigator, enemas and rectal catheders for anal preparations; sterile lube for urethal sound play, some basics like tape and one-way sheets and some face masks just because I love the look of them! :)
I have an entire rack at home where I hoard expendable items like the the mentioned above, NaCl infusions, different gloves, needles and much more. I can easily turn your hotel room into a bizarre healthcare centre! :D

New Year’s News 2017

[English version below picture]

Ich hoffe, ihr hattet alle wunderbare Feiertage und seid gut ins neue Jahr gekommen!
Das vergangene Jahr war gefüllt mit vielen spannenden und intensiven Begegnungen, aber auch mit Veränderungen und Umbrüchen und so geht auch das neue Jahr mit einigen Veränderungen los:
Die Tätigkeit im Studio nimmt zwar einen wichtigen Platz in meinem Leben ein, ist aber beileibe nicht mein einziges Projekt. Neben Sessions außerhalb des Studios und dem Posieren für (Fetisch)Fotos gibt es auch noch einige andere Dinge, denen ich mich widme. Um allen Dingen, die mir wichtig sind, gerecht werden zu können, werde ich keine festen Anwesenheitszeiten im Studio mehr anbieten. Sessions sind ab sofort nur noch nach konkreter Terminvereinbarung und mit einer Vorlaufzeit von mindestens 3 Stunden möglich.
So kann ich mich entspannt und mit Freude jeder einzelnen Session widmen, statt mit meiner Zeit jonglieren zu müssen :)
Grundsätzlich sind Sessions an jedem Tag der Woche möglich, wenn mein Terminplan es zulässt. Nach wie vor bin ich nicht für Termine am Vormittag zu begeistern, dafür umso mehr für Langzeiten.

I hope you all spent wonderful holidays and had a great start into great 2017!
The last year was filled with lots of exciting and intense encounters but also with a lot of changes and transistions and so the new year also begins with some changes:
My work at the studio is an important part of my life but by far not my only project. Apart from sessions outside the studio and (fetish) modelling I have some other things I dedicate my time and attention to. To be able to match up to all the things important to me I will no longer offer regular visiting hours at the studio. From now on I will only be there for concrete appointments. Appointments must be arranged at least 3 hours in advance.
This way I can enjoy relaxed sessions instead of juggling with my time :)
In general session are possible everyday as far as my schedule allows it. You still can’t enthuse me for forenoon appointments but a fortiori for longterm sessions.

Weihnachtszeit 2016 – Urlaub & Special

Langsam wird es auch im Norden kühl, die ersten Glühweinrunden sind anberaumt und langsam aber sicher setzt hier und da die Weihnachtsgeschenkepanik ein.
eit, ein paar Eckdaten zu meiner Jahresendplanung zu geben :)

Mein Burlesque-Abenteuer: 16. – 21. November
In dieser Zeit werde ich telefonisch sehr schlecht bis gar nicht zu erreichen sein. Mails werden vermutlich liegen bleiben, bis ich wieder da bin.
Ausnahme: Wer sich mit einer kleinen oder größeren Aufmerksamkeit einen Platz auf meiner Secret List gesichert hat, bekommt natürlich zwischendurch virtuelle Post von mir :)
Termine sind in dieser Zeit logischerweise nicht möglich!

Winter-Special: 22. November – 20. Dezember
Wie schon in den letzten Jahren möchte ich mich bei den Gästen bedanken, die mich mit wunderbaren Begegnungen durch dieses Jahr begleitet haben. Deswegen gibt es in dieser Zeit für jeden Gast ein kleines Weihnachtsbeutelchen.
Für alle, die im vergangenen Jahr mindestens 4x bei mir waren, gibt es wieder ein großes Dankeschön: Bei Sessionbuchungen in dieser Zeit bekommt ihr 50% eurer gebuchten Zeit gratis obendrauf.
D.h. 1 Stunde buchen = 1,5 Stunden spielen, 2 Stunden buchen = 3 Stunden spielen usw. Maximale Bonuszeit sind 1,5 Stunden.

Weihnachtsurlaub: 21. Dezember – 2. Januar
Ich bin in dieser Zeit nicht im Studio und nicht extrem kurzfristig für Sessions zu erreichen.
Termine sind bei rechtzeitiger Absprache aber grundsätzlich möglich!
In dieser Zeit gelten folgende Konditionen:
Mindestbuchungszeit 2 Stunden, Honoar 250€/h.

Nun hoffe ich, dass ihr alle die Winterzeit genießen könnt und euch wenig stressen lasst und freue mich, dem einen oder anderen noch persönlich frohe Weihnachten wünschen zu können.

Burlesque-Abenteuer: Strapse, Strass und Stöckelschuhe

Einige haben ja schon den englischen Artikel gelesen, den ich vor knapp 4 Wochen gepostet habe, aber ich will es meinen deutschsprachigen Fans ausnahmsweise mal ein bisschen leichter machen, daher kommt hier noch mal eine deutsche Variante von Glitter, Glamour, Garters.

Mitte November werde ich mit 3 engen Freundinnen eine Woche in einem Ferienhaus verbringen. Allesamt großartige Ladies mit BDSM- und Fetischleidenschaften. Und ich sage euch: Es wird Glitzer in der Luft liegen! Denn wir sind nicht einfach nur im Urlaub, sondern besuchen ein Burlesque-Festival! D.h. unsere Tage werden gefüllt sein mit dem Rascheln echter Nylons, dem Glanz roter Lippen und dem Klackern hoher Hacken. Korsetts und Handschuhe, Body Glitter und das gelegentliche Klirren von Champagnergläsern sorgen für Glamour pur.
Oh, wie gern würdest du da einen heimlichen Blick riskieren, hm?
Das eine oder andere Bild wird sicher seinen Weg auf Twitter finden, aber die wirklich heißen Details bleiben natürlich ein Geheimnis – immerhin sind wir anständige Damen! Es sei denn… du wirst unser geheimer Komplize während dieses burlesquen Abenteuers: Auf meiner Wunschliste findest du eine Menge burlesquer Dinge (Kleider, Schuhe, Strümpfe, Dessous, Pasties u.v.m.).
Jeder, der unseren dekadenten Ausflug durch eine entsprechende Aufmerksamkeit bereichert, kommt im Gegenzug auf meine exklusive Mailingliste und darf dieses Abenteuer mit uns teilen und Eindrücke genießen, die der Öffentlichkeit verborgen bleiben und so auch von weitem ganz nah dabei sein.
Jetzt liegt es bei dir, deiner Neugier nachzugeben oder dich für immer zu fragen, was du vielleicht hättest sehen können ;)