Was ist Devotion? Oder: Gib dein Bestes!

Was ist Devotion? Das Knien vor der Herrin? Die Striemen auf dem Rücken? Der perfekt servierte Tee? Vielleicht ein bisschen von all dem und doch nichts davon. Devotion ist ein Mindset, eine ganz bestimmte Geisteshaltung. Eine Antwort so einfach und doch so kompliziert, hm?

Zugegeben, die Machtdynamiken im BDSM sind so komplex und so divers, dass sie kaum allgemeingültige Beschreibungen zulassen und sich kaum (be)greifen lassen, wenn man sie nicht selbst erlebt hat. Ähnlich meinem Beitrag “10 Moments of a Good Sub” sind es ganz besondere Momente, die so glasklar werden lassen, worum es geht. Einen solchen Moment hatte ich kürzlich. Lasst mich dafür ein wenig weiter ausholen …

Domina mit Peitsche

Wir kennen uns seit etwas über 4 Jahren. Unsere erste Begegnung war ein im wahrsten Sinne des Wortes durchschlagendes Ereignis und gemeinsam sind wir seitdem auf so mancher Lust- und Emotionswelle geritten. Er trägt mein Halsband und er hat es sich redlich verdient. Wir verbrachten die Ostertage zusammen und von Spaziergängen im Sonnenschein bis hin zu Exzessen im Mondschein war so ziemlich alles dabei. Dazwischen auch etwas ganz besonderes: ein Foto-Shooting, das unser gemeinsames Spiel dokumentiert. (Eventuell werden Bilder davon online gehen, eventuell bleiben sie auch eine ganz intime Erinnerung – we will see … )

Ich wollte den Tag ausklingen lassen, wie ich es am liebsten tue, wenn ich viel auf den Beinen war: in einer großen Badewanne. Also bereitete er alles vor – von Kerzen bis zu Badekugeln hatte er an alles gedacht. Wie er da so stand, schaute ich ihn an und sagte frei heraus: “Himmel, du siehst so gut aus! Die letzten Wochen haben sich wirklich gelohnt …”

submissive man presenting presents to his Domina Miss Leonie

Doch, was war in den letzten Wochen geschehen? Er hatte ein eisernes Sport- und Ernährungsprogramm durchgezogen, das ihm einiges abverlangt hatte. Warum? Um die bestmögliche Form für unser Foto-Date zu erreichen. Eitelkeit? Sicherlich auch ein bisschen. Vor allem aber die feste Überzeugung, dass es seine Aufgabe sei, als perfektes Accessoire an meiner Seite aufzutreten, wenn er schon das Privileg genießt, sich an meiner Seite zeigen zu dürfen.

Und wie wir da so standen und ich mich an dem Anblick erfreute, proklamierte er mit ernster Stimme: “Ich finde, alles andere wäre unangemessen – völlig egal, ob man diesen Körpertyp nun besonders mag.” Ich hob fragend die Augenbraue und er erklärte weiter: “Sich gehen lassen, das kann jeder. Das hier war harte Arbeit. Und nicht weniger hast du verdient. Ich finde, für eine Frau wie dich hat man sich gefälligst zu bemühen.” und spontan ging mir mein dominantes Herz auf. DAS ist für mich Devotion: Diese Selbstverständlichkeit mit der er mich auf einen Sockel stellt und seine eigene Komfortzone verlässt, um mein Licht noch ein bisschen heller strahlen zu lassen.

Ja, ein Sixpack kann sehr hübsch sein und macht sich auf Fotos ausgesprochen gut. Aber das ist nicht das, was diesen Mann in diesem Moment so wahnsinnig attraktiv gemacht hat. Es ist seine bedingungslose Hingabe. Es ist sein Wille, der bestmögliche Sub für mich zu sein. Es ist seine Bereitschaft, alles in seiner Macht Stehende zu tun, um mir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Es ist der Stolz in seiner Stimme, wenn er sagt, dass er mir gehört – und die Dankbarkeit dafür. Es ist die Wertschätung, die er mit so vielen kleinen Gesten zeigt.

slave getting collared by Dominatrix Miss Leonie from Hamburg

Und hier schlagen wir den Bogen zu dem Nutzen, den du, lieber submissiver Leser, aus diesem Blog ziehen kannst: Devotion heißt sich bemühen – nicht nur auf Befehl, sondern vor allem ungefragt. Wie? Dafür gibt es tausend Wege. Finde den, der zu dir und deinen Fähigkeiten/Möglichkeiten passt:

  • Unterstütze deine Angebetete mit deiner Expertise – sei es als Handwerker, Künstler oder Akademiker.
  • Bring eine Aufmerksamkeit mit – aber nicht irgendeine, sondern ihre Lieblingsblumen, ihr Lieblingsparfum, ihre Lieblingsschokolade etc.
  • Mach Werbung für sie – Forenbeiträge oder das Teilen ihrer Inhalte kosten dich lediglich Zeit und sind auch vom anderen Ende der Welt aus möglich.
  • Hör zu und frag nach, was sie braucht/sich wünscht und überlege, wie du sie dabei aktiv unterstützen kannst.
  • Geh die Extra-Meile: Das Massage-Öl aus der Drogerie oder die Massage-Butter von Lush? Das Sushi vom Laden um die Ecke oder das Lieblingslokal am anderen Ende der Stadt? Keine schwierige Entscheidung.
  • Bring sie an tolle Orte: Egal, ob fremde Länder oder geniale Events – genießt zusammen die schönen Seiten dieser Welt.
  • Sessionfotos für Twitter und Co.: Schöne Erinnerungen, die auch anderen zeigen, dass eine Buchung eine gute Idee ist. Dein Gesicht ist dabei gar nicht wichtig.
  • Unterstütze ihre Projekte – Clip-Portale, OnlyFans, Outift und Location-Suche fürs nächste Foto-Shooting, die Einrichtung eines Domizils, … Gelegenheiten finden sich immer.
  • Trinkgeld funktioniert auch immer – insbesondere, wenn kreative oder zeitintensive Gesten dich (noch) überfordern.
  • Fan-Art: Es gibt so viele tolle Fetisch-Künstler ( – vielleicht bist du sogar selbst einer?). Überrasche sie mit einer individuellen Darstellung.
  • Berücksichtige ihre Vorlieben: Bart oder haarlos? Pink oder blau? Sessions am Morgen oder am Abend? Steak oder Vegan? Kaffee oder Tee? Lern sie kennen und komm ihren Wünschen zuvor, noch bevor sie sie ausspricht.

Diese Liste lässt sich sicher noch fortsetzen und ich freue mich über Kommentare von dominanten wie devoten Lesern: In welchen Momenten und in welchen Gesten manifestiert sich für euch Devotion – sei es im konkreten Spiel oder im Alltag?

10 Moments of a Good Sub

I very often hear: “I wanna be a good sub!” and I got asked quite a few times: “What’s a good sub to you?”. You should always ask that question when entering a bdsm relationship because it is very, very different what different people consider to be a “good sub”. To an irritating high percentage of men “being a good sub” seems to mean getting fucked with a strap-on and licking cum from boots. For me this has nothing to do with being submissive but with a certain kind of kink – but that’s a topic for another day.

I don’t want to write a guideline on how to become the perfect sub because there is no such thing. Not in general, not even specifically attuned to me. Every person is different and has his/her own way of servitude. And that is a beautiful thing because it allows for such different dynamics to develop and I enjoy this variety alot.

What I want to do is sharing some moments when my dominant heart was full of joy because of my submissives. This might give you a hint of what virtues I value in my play partners.

black lipstick on a male chest

1. He wouldn’t dare to order a steak when going out with his vegan Mistress.

2. I found a printed guide book on How to brew tea? on his desk. “But you don’t drink tea” I said wondering. “No. But you do. And therefore I need to know how to prepare it for you.”

3. He just pleasured me excessively. Satisfied and happy I tease him a bit about not having an orgasm himself. Without a moment of hesitation and with the most innocent face he looks at me: “You just came on my face. What more could I possibly want?”

4. He’s my unicorn.

5. We had an intense prolonged weekend together. We both wanted to play, play, play. And we did. At some point during this weekend he suggested that I could sit down on the patio for a moment. He tucked me into a blanked, stuffed a pillow under my legs and brought me a cup of tea. I fell asleep even before the tea reached drinking temperature. He saw what I needed even before I did – and took care of it when he just as easily could have engaged in more kinky play with me.

6. For the first time in over 10 years he took off his beard.

7. He disagreed with me and told me so – even though he had to fear negative consequences. That took courage and showed backbone.

8. He sent me nudes. No, usually that is no indication for being a good whatever! But: He was half a world away with very limited resources. I asked him for something sexy to delight me. As a rubber fetishist he feels even more exposed than average people when being completely naked. But he did it. And he did it well.

9. The first time I invited him to accompany me to an event he frantically went into a shopping spree because he naturally considered himself my accessory and wouldn’t risk to disgrace me by not looking good enough by my side.

10. He said: “Do to me whatever you want.” and really meant it. Full trust without any limitations.

How could I not be happy to have these men in my life? :)

 

“Sie haben mich stärker zurückgelassen, als Sie mich vorgefunden haben.” – Erlebnisbericht von Christian

BDSM ist so viel mehr als nur erotische Höhepunkte. Jemanden im seinen tiefsten Inneren zu berühren und ihm etwas mitzugeben, das sein ganzes Leben bereichert – das sind wahrhaft wunderbare D/s-Momente. Und so wurde mir ganz warm um mein dominantes Herz, als mich kürzlich diese Zeilen erreichten. Ich freue mich, dass Christian sie hier öffentlich preisgibt:

Verehrte Miss Leonie,

nun sind zwei Wochen seit unserer gemeinsamen Session vergangen und ich wende mich nochmal mit einigen Worten an Sie, da Sie anscheinend an Feedback interessiert sind und sich bei mir mit etwas zeitlichem Abstand Eindrücke nochmal etwas ändern und andere Dinge überhaupt erst klarer werden. Entschuldigen Sie bitte, wenn das alles ziemlich ich-zentriert daherkommt, aber das liegt nunmal in der Natur der Sache, wenn ich meine Eindrücke wiedergebe.

Zuerst einmal möchte ich mich nochmals bei Ihnen für Ihre Anwesenheit bedanken. Dass sich eine solch intelligente, kreative und dazu noch wunderschöne Dame mit mir auf solche Spiele einlässt bedeutet mir viel. Ich mag nicht herumschleimen, weiter unten erläutere ich, was mich dazu führt Ihnen so zu danken.

Fangen wir mit dem Anfang an. Vertrauen ist wichtig, jemandem zu vertrauen, den ich nicht kenne, fällt mir häufig sehr schwer. Das war natürlich etwas Arbeit für mich im Vorfeld, aber Ihre Selbstdarstellung im Netz verbunden mit der Tatsache, dass sie schon länger in dem Bereich tätig sind, haben mir geholfen ein gesundes Maß an Vertrauen im Vorfeld aufzubauen, so dass ich mich nicht unsafe fühle. Vor Ort haben sie mir letzte Zweifel genommen. Der Hinweis, dass sie hinsichtlich meiner visuellen Fähigkeiten eh nochmal gefragt hätten, und die Frage, ob ich eher ruhig oder gesprächig bin, waren für mich Hinweise darauf, dass sie die Erfahrung besitzen und sich auch um vermeintlich Details, die aber sehr wichtig sind, kümmern.

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Ich habe da anderweitig keine Erfahrung und weiß nicht, wie sonst Vorgespräch, Spiel und Nachgespräch gehandhabt werden. In Berichten liest sich dann sonst ziemlich streng getrennt durch Duschaktionen. Im Nachhinein hat sich mir gezeigt, dass ich mir das vorher wohl auch so gewünscht hätte, weil dann für mich die Grenzen klarer gewesen wären. In der Realität aber fand ich die etwas fließenderen Übergänge doch viel interessanter. Gut zu wissen.

Oh, mein Aufstehen und Verharren mit den gebeugten Knien. Ein fantastischer Einstieg, super wie Sie die Gelegenheit genutzt haben. Das war zwar mit etwas an Schmerzen verbunden, aber – whoa! – hat mich die Szene dann im Kopf richtig loslassen lassen. Normalerweise tue ich mich wirklich schwer damit mich wirklich fallen zu lassen, aber dieser Einstieg zusammen mit dem Gefühl der Sicherheit von oben, dass mir nicht wirklich Böses/Schlimmes passieren kann, hat es geschafft. In der Situation mag ich meinen Fehler vielleicht verflucht haben, im Rückblick war es aber ein Glückstreffer. Danke dafür.

Die Berührungen waren fantastisch, in beide Richtungen. Ich hätte vorher auch nicht gedacht, dass ich mich wohl fühle, wenn ich so lange ohne Sicht bin. Aber angesichts dessen, was ich zuvor geäußert habe, war das nicht nur kein Problem, sondern auch durchaus erregend, um einen wichtigen Sinn beraubt worden zu sein. Auch mit den Strap-Ons wissen sie gekonnt umzugehen. Ich hätte schon beim ersten nicht gedacht, dass der ohne Probleme so zügig reinpasst, als ich den gesehen habe. Gefühlt komplett schmerzfrei, so muss das sein! Die Dehnung und das Ausgeliefertsein spüren: grandios. Den zweiten haben sie mir vorher nicht gezeigt, ich hätte den aber auch nicht sehen wollen. Nicht weil ich Angst gehabt hätte, dazu bestand ja kein Anlass, sondern um des Aspekts des Ausgeliefertseins, der Hingabe an Sie und in Vertrauen an Ihre Wahl.

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Die ganze Zeit der Spagat zwischen Wohlfühlen und der Spannung, was gleich passiert. Das Ausgeliefertsein gegenüber einer Dame, die weiß, was Sie will, und geschickt mit dem spielt, was sich Ihr darbietet, ohne dabei ins Unverschämte oder Brutale zu verfallen.

Es hat mir sehr gefallen. Es hat mich Überwindung gekostet, den Schritt zu gehen, wirklich bei einer dominanten Dame anzuklopfen, und um eine Session zu bitten. Bei sowas ist mir oft der Kopf im Weg. Ich bin froh, dass ich es gewagt habe. Das war echt fantastisch und ich hätte mir nicht mehr wünschen können. Sie rauben einem den Atem nicht nur mit Ihren Händen oder mit Ihren Brüsten, sondern auch mit Ihrer Anwesenheit und Ihrem Spiel.

Kommen wir zu seltsamen Komplimenten: Normalerweise bereue ich es, wenn ich etwas mehr Geld ausgebe, auch wenn es manchmal nur kleine Aspekte betrifft. In unserer Session finde ich nur eine Sache, die ich nicht mochte. Und das war gegen Ende mein zu trockener Mund. Aber gut, das war mein Problem, nicht Ihres. Ich hätte ja auch um etwas Wasser bitten können, aber Sie waren gerade in der Arbeit vertieft Dass ich nichts zu bemängeln habe, das spricht echt für Sie!

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Aber das ist ja alles schön und gut. Ich stehe mir oft selbst im Weg, mein Kopf will etwas, aber gleichzeitig auch nicht. Das führt dann in der Regel dazu, etwas nicht zu tun. Was mir da in den letzten Jahren am Besten geholfen hat? Unsere gemeinsame Session. Wirklich. Die hat mir Mut gegeben, mein Selbstbewusstsein gestärkt und mir echt Kraft gegeben, für den Alltag, über unser Spiel hinaus. Ich fühlte mich mit meinen “perversen” Wünschen ernstgenommen. Ich habe mich Ihnen gegenüber geöffnet, wurde ernstgenommen, Sie sind auf mich eingegangen und haben mich stärker zurückgelassen, als Sie mich vorgefunden haben. Ich bin mal gespannt, wie lange das anhält. Aber es hat mir echt gut getan.

Vielen, vielen Dank!

Mit herzlichen Grüßen, Christian

Anfrage als persönlicher Sklave

Dieser Blogeintrag richtet sich ganz explizit an den jungen Mann, der mir seit Wochen E-Mails schickt, um mein persönlicher Sklave zu werden:
“Chapeau!” für deine Ausdauer, aber vermutlich ist dein Postfach voll, denn meine Antwortmails kommen stets zurück. Wenn du es schaffst, mir regelmäßig zu schreiben, wirst du es doch sicher auch schaffen, dieses kleine, technische Problem zu beheben ;) Du kannst das ja als ersten Einstellungstest betrachten *lach*

Verfallen – Mein aktueller Ohrwurm

Ohrwürmer können ja furchtbar enervierend sein. Mit meinem aktuellen bin ich allerdings ganz glücklich und kann an so mancher Stelle nicht umhin, zu denken, dass da in Wahrheit über eine D/s-Beziehung gesungen wird *schmunzel*

Oh du erscheinst mir so geheimnisvoll betörend.

Mag sein so mancher Mann empfände als verstörend, was du verlangst, doch du verlässt dich ganz auf mich.
Du hebst mein kleines Licht empor und machst daraus auch keinen Hehl,
Du flüsterst ständig in mein Ohr und jeder Wunsch ist mir Befehl!

Ja, ich tu was du verlangst, du lenkst so sicher meine Schritte zwischen Euphorie und Angst,
Du führst mich an geheime Stellen, du weißt was und wo du’s willst.

Für immer bin ich dir verfallen, weil du alles andere in den Schatten stellst.

Man kann das, für meinen Geschmack mäßig geglückte, Video ja durchaus ignorieren und einfach nur zuhören – und sich dabei z.B. meine Hotelfotos anschauen ;)

Chance als persönlicher Sklave: Laufbursche

Als dominante Dame wird man ja ständig mit Anfragen überschüttet, dass man mir persönlich dienen möchte. Natürlich ohne Bezahlung und weil das ja alles so geil ist. Der Klassiker dafür ist ein Anruf mit unterdrückter Rufnummer und der Frage: “Suchen Sie noch Putzsklaven?” – NEIN! Der Hygienestandard des Studios ist nicht zu halten, wenn man jeden dahergelaufenen Typen ein bisschen was “sauber” machen lässt und realistisch betrachtet muss ich dem Putzsklaven ja am Ende doch wieder hinterherputzen. Da kümmere ich mich doch lieber gleich selbst darum. 99% dieser Anfragen dienen ja am Ende nur der sehr direkten eigenen Befriedigung, weil es als total geil empfunden wird, nackt oder im Röckchen durchs Studio puscheln zu dürfen – und das kann ich als Fetisch verstehen und insofern kann man sowas gern als Session buchen – der Wunsch ernsthaft, aufrichtig und selbstlos zu dienen steht da jedoch sehr selten dahinter.

Aber es gibt sie ja, die echten Diener. Und genau dieser Schlag Männer hat jetzt tatsächlich die Chance, das eigene devote Naturell verwirklichen zu dürfen.
Ich vergebe eine Stelle als Laufbursche.

Was das heißt?

Im Grunde ist der Begriff schon selbsterklärend: Du erledigst für mich Botengänge, um mir unliebsame Wege zu ersparen. Ich mag z.B. manchen Tee, den es nur bei Meßmer in der Hafen-City zu kaufen gibt. Statt deswegen selbst dorthin zu fahren, darfst du das für mich erledigen. Ich muss ein Paket zur Post bringen, habe aber eigentlich keine Zeit, mich dort ewig anzustellen; dafür gibt es dich. Wenn meine Schuhe vom Schuster geholt werden müssen, darfst du das tun und sie mir ins Studio bringen. Und so weiter, ich denke, das Prinzip ist klar ;)
Ggf. können auch mal solche Aufgaben anfallen, wie den Hausflur VOR dem Studio zu fegen oder für mich herauszufinden, wo ich eine bestimmte Sache herbekomme (z.B. einen tollen BH, den ich irgendwo auf einem Foto gesehen habe).

Was ich erwarte?
Einen einmaligen, symbolischen Tribut von 50€. Geld ist ein wunderbares Mittel, um Faker zu selektieren.
Zuverlässigkeit. Du nennst mir Zeiten, in denen du für mich einsatzbereit bist. Sollte das wiederholt nicht funktionieren, werde ich die Bindung lösen.
Eine Bewerbung, die der Sache angemessen ist. Wer mich in seinem Anschreiben für diese Stelle mit seinen intimen Wünschen und Fetischen penetriert, wird keine Antwort erhalten.

Was du dafür bekommst?
Die Erfüllung, mir zu Diensten sein dürfen und ein Lächeln auf meinen Lippen.
Wem das nicht Lohn genug ist, der ist einfach der falsche Kandidat für ein solches Arrangement.

Ich erwarte nicht, nun mit brauchbaren Bewerbungen überhäuft zu werden – klare Ansagen und Ansprüche dezimieren die Interessentenzahl ja für gewöhnlich drastisch ;) – aber ich bin dennoch gespannt, ob sich ein devotes Juwel da draußen befindet, das sich traut, für mich zu funkeln :)

My Reign of Castamere

Ich liebe es, in Sessions besondere Momente zu zaubern. Manchmal zaubern auch meine Gäste auf ihre ganz eigene Weise, die mir dann ein begeistertes Lächeln auf die Lippen zaubert.
Einen solchen Moment hatte ich kürzlich mit einem lieben Gast, der sich während seiner Käfigzeit überlegen sollte, mit was er mich nett unterhalten kann, wenn ich wiederkomme.
Was dann kam, hat mich tatsächlich überrascht und begeistert. Er wolle mir ein Lied vortragen. Aha. Ich war gespannt, nahm auf dem Käfig platz und lauschte. Nach langem Zögern und Räuspern und wachsender Skepsis meinerseits tönte dann dann das hier aus dem Käfig:

Wer Game of Thrones kennt, dem brauche ich nicht erklären, warum das ein extrem cooler Moment war (mal abgesehen vom Überraschungseffekt). Für alle anderen hier ein Erklärungsversuch: Game of Thrones ist eine meiner Lieblingsserien, d.h. es traf einfach sehr genau meinen Geschmack und dieser Song kam in einem hochdramatischen Moment sehr präsent zum Einsatz, der absolut Gänsehaut auslöst.
Der nackte Herr im Käfig hatte sich für den Moment also mein Wohlwollen gesichert ;)

Einige Zeit später sahen wir uns wieder und er brachte ein wenig unsicher ob des richtigen Zeitpunktes hervor, dass er noch etwas vorbereitet hätte. Ich schmunzelte und war gespannt. Ich ließ ihm viiiiel Zeit, schließlich wollte ich mir ja meine Überraschung nicht verderben *g*
Als ich den Raum betrat, fand ich das vor:

In dieser Position zu liegen, ist auf Dauer ein klein wenig anstrengend, was mir diese Geste noch versüßte ;)
Leider spiegeln Schnappschüsse nie die Stimmung eines Moments so richtig wieder, aber ich denke, der geneigte Leser kann sich da durchaus reindenken.
Die wunderbare Rose hielt sich eine ganze Woche und in dem toll eingepackten Päckchen befanden sich Balzacs Tolldreiste Geschichten.

Dieser kleine Beitrag soll all den Gästen gewidmet sein, die sich mit vollem Herzblut in eine Session mit mir begeben und sich ebenso Gedanken um ein schönes Erlebnis für beide Seiten machen, wie ich es tue.
:)
Vielen Dank, dass ihr mich diesen Job mit so viel Freude ausüben lasst!
:)

September-Special: “Stets zu Diensten!”

Im September finden die devoten Diener besondere Beachtung.
Der Dame den Tee servieren, als Fußbank fungieren, ihr die Nägel lackieren oder Einkäufe erledigen,… Aufgaben gibt es viele. Wer sich gut anstellt, darf vielleicht sogar als persönlicher Masseur tätig werden.
Ich erwarte aufmerksames Verhalten und Geduld. Ein guter Butler kann stundenlang still in der Ecke auf seinen Einsatz warten und auch ein Dienstmädchen wird brav auf seinen High Heels stehen und nett aussehen, bis es wieder gebraucht wird.
Im September darfst du mein(e) persönliche(r) Diener(in) sein!
Ich werde die ganze Zeit bei dir sein, dich aber nicht zwangsläufig ständig beachten. Schließlich bist du nur Personal.

2h = 300€

Für die armen Knechte gibt es noch eine “Outdoor-Variante”:
Du darfst zu mir ins Studio kommen, erhältst eine Aufgabe, die du draußen für mich erledigen darfst und kehrst ins Studio zurück. Dort erhältst du entweder Lob oder Tadel (ca. 10min).

50€

Domina Miss Leonie aus Hamburg im Gouvernanten-Outfit aus Latex

Einfach zauberhaft – von Leonard

Für gewöhnlich sitzen meine Gäste im Vorgespräch und knien nicht auf dem Boden. Für gewöhnlich höre ich Komplimente als einzelne Sätze und nicht als hingebungsvolle Verbalsinfonie. Für gewöhnlich trinke ich meinen Tee nicht im Latexkleid. Doch manchmal ist alles anders und dennoch stimmig *lächel*
Als ich Leonard fragte, ob ich Auszüge seiner Mail mit dem Betreff “Rückblick Hamburgaufenthalt” hier veröffentlichen dürfe, antwortete er:
“Gerne können Sie meine Zeilen für Ihre Webseite verwenden. Nicht zuletzt haben mich auch die “Erlebnisberichte” dahin bewegt Ihnen einen Besuch abzustatten.
Wenn dies auch anderen als Entscheidungshilfe dient (wovon ich ausgehe), fühle wiederum ich mich geehrt.”

Also will ich sie euch nicht vorenthalten :)

Sehr verehrte Miss Leonie,

nun bin ich wieder in heimatlichen Landen unterwegs und denke mit Wohlwollen an meinen Hamburgaufenthalt zurück. [...]
Mein Reisepartner und ich haben uns noch viel von Hamburg angesehen, [...] doch in meiner Erinnerung wird der Besuch bei Ihnen das absolute Highlight bleiben.

Ich weiss nicht ob es Ihnen aufgefallen ist, aber als Sie mir das Halsband anlegten und dabei “Meins” sagten, fiel ein Stein von meinem Herzen ab und brachte mich zur Glückseligkeit.
Kompliment und Dank für Ihre Flagellationskünste. Selten wurde ich so zauberhaft wie von Ihnen behandelt. Sie sind eine Göttin. Ihre Grazie ist unschlagbar und Ihr Wesen hat mich verzaubert.

In meiner Erinnerung werden Sie auf Ewig Ihren Platz haben.

Es tut mir unendlich leid, mich versehentlich im Gummiversum auf den Fuß gekniet zu haben. Mir war vor Hingabe fast schwindelig. Ich hoffe Sie sehen es mir nach.

Abschliessend wollte ich mich bei Ihnen noch bedanken für den wunderschönen Nachmittag/Abend. Ich habe mich trotz meiner Nervosität dermassen wohl, sicher und gut aufgehoben gefühlt.
Sie können sich gar nicht vorstellen wie sehr ich Ihre Anmut genossen habe.
Sie sind Zuckersüß und Wunderschön. Ihre blosse Anwesenheit gab mir einen Genuss sondergleichen. Ein Fest, wenn nicht gar ein Rausch der Sinne.

Sind die Photos eigentlich etwas geworden? Nur zu gerne würde ich sie sehen. Vor allem den Brief. Denn der kam wirklich von Herzen.

Ich hoffe ihnen mit meiner Massage den Abend verschönert zu haben und auch sonst ein angenehmer Gast gewesen zu sein.

Ihrer Anweisung, nicht selbst Hand an mich zu legen leiste ich natürlich Folge. Wahrscheinlich habe ich dies gebraucht. Jemanden der mir einmal begreiflich macht was Sache ist.
Vielleicht wäre es Gut für mich einmal wieder auf den Boden zurückzukommen. Denn wie in meinem Brief beschrieben ist meine Fixierung auf dieses Thema vermutlich schon weit über das gesunde Mass gediegen.
Sie haben mir auf jeden Fall ein großes Geschenk gemacht. Ich kann jetzt wieder ein bischen mehr über mich lachen und mein Hirn tanzt sowieso seit meiner Begegnung mit Ihnen.

Demütig verabschiede ich mich, schwelgend in Gedanken an den süßen Duft von Ihrem Latexoutfit.
[...]
Die Freude war ganz auf meiner Seite. Ich war beim rausgehen noch derart benommen, dass ich erst in die falsche Richtung gegangen bin und erst auf nachfragen bei einem Fahrradfahrer wieder zur S-Bahnstation gefunden habe.

Leben Sie wohl und von meiner Seite wünsche ich Ihnen alle Liebe.

Auf Wiedersehen,
Ihr Leonard